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Ausländische Umwandlungen und Hinzurechnungsbesteuerung - Analyse unter besonderer Berücksichtigung allgemeiner Regelungen zur Einkünftequalifikation

Projektbearbeiter:
Sabine Rödel
Finanzierung:
Industrie;
Die in den letzten Jahre vermehrt in die Diskussion geratene deutsche Hinzurechnungsbesteuerung richtet sich gegen die Erlangung ungerechtfertigter Steuervorteile durch den Einsatz ausländischer niedrig besteuerter Kapitalgesellschaften. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass die Hinzurechnungsbesteuerung nicht nur Sachverhalte erfasst, bei welchen eine Verlagerung von Einkünften in Niedrigsteuerländer erfolgt. Vielmehr greift die Hinzurechnungsbesteuerung auch bei Tatbeständen, die dadurch geprägt sind, dass keine Einkünfte erzielt werden. Die Arbeit untersucht die außensteuerliche Behandlung von Umwandlungen ausländischer Rechtsträger ohne ohne Sitz und Geschäftsleitung im Inland. Ausgehend von der Maßgeblichkeit des ausländischen Gesellschaftsrechts für die inländische Besteuerung thematisiert sie die ausßensteuerlichen Problembereiche im Zusammenhang mit ausländischen Umwandlungen und wendet theoretisch hergeleitete Ergebnisse auf in der Praxis typische Umwandlungsfälle an.

Schlagworte

Einkünftequalifikation, Hinzurechnungsbesteuerung, Umwandlungen

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