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Ästhetik des Rechts.
Finanzierung:
Haushalt;
Wie entsteht Recht? Wie zeigt es sich? Wie wird es wahrgenommen und empfunden? Und wieso sollten wir uns überhaupt daran halten? Performative Legitimierungsprozesse und Vermittlungsformen sind von der Rechtstheorie und der Rechtspraxis nicht wegzudenken. Während die Rechtsrhetorik sich dessen schon immer bewusst war, sind, neben den schriftlichen und sprachlichen, andere Vermittlungsmedien und emotional-sinnlich-ästhetische Mittel ebenso daran beteiligt, das Recht nicht nur zu vermitteln und zu lenken, sondern auch durch diesen Vermittlungsprozess überhaupt erst zu legitimieren und dem Recht somit normative Kraft zu verleihen bzw. es ‚attraktiv’ zu machen und es mit dem Rechtsempfinden der Menschen in Einklang zu bringen. Statt immer im Konflikt mit rationalen Grundlagen des Rechts zu stehen ermöglichen bestimmte Aspekte der Ästhetik des Rechts überhaupt erst die Entstehung, Darstellung und Wahrnehmung des Rechts, sowie die Teilhabe am Recht.
Jedwede religiöse, moralische, politische und rechtstheoretische Strömung wird mit der Frage nach dem Zusammenhang rechtlicher Normativität bzw. Effektivität und sinnlicher Darstellung und Attraktivität konfrontiert sein und sie für ihre Zwecke (miss)brauchen. Daher ist es gerade heute wichtig, diese Zusammenhänge auszudifferenzieren und ins Bewusstsein zu bringen. Die Ästhetik des Rechts ist daher ein Bereich der Ästhetik, der das Leben und Handeln unserer Menschheit und Institutionen ebenso maßgeblich prägt und steuert.
 
Erste Forschungsergebnisse, die als Auftakt zu weiteren Forschungsvertiefungen und Kooperationsvorhaben dienen sollen, werden im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik im Februar 2018 in einem Workshop mit dem Titel ‚Ästhetische Praxis als Rechtsprechung’ und einem Panel mit dem Titel ‚Recht als Gegenstand der Ästhetik’ vorgestellt.
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