Schreiben in Lehre und Lernen trotz und mit KI
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Nele Wulf
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Wissenschaftliches Schreiben ist nicht allein Mittel zum Zweck der Texterstellung. Im Prozess werden Gedanken generiert, geschärft und verworfen. Schreiben ist also im Wesentlichen ein Denkwerkzeug. Da Studierende jederzeit auf KI-gestützte Texterstellung zugreifen können - und dies auch tun - adres-siert das Projekt SKILL-KI die zentrale Herausforderung, Schreibkompetenz im Zeitalter generativer KI didaktisch neu zu verankern. Ziel kann dabei nicht die isolierte, additive Vermittlung von KI-Kompetenz sein. Vielmehr gilt es, didak-tische Methoden und Prüfungsformen so zu entwickeln und zu integrieren, dass sie das Schreiben als Denkwerkzeug in den Vordergrund rücken, es als sozialen Prozess erfahrbar machen und KI als pro-duktives Werkzeug grenzgerecht einsetzen. Zentrale kognitive und epistemische Leistungen wie das Entwickeln eigener Fragestellungen, das Verknüpfen gelesener Literatur oder das Strukturieren kom-plexer Argumente werden im Seminarraum sichtbar, erfahrbar und reflektierbar gemacht. Hierzu wird ein innovatives Lernangebot konzipiert, mit Studierenden erprobt und kontinuierlich wei-terentwickelt. Begleitend entstehen didaktisch aufbereitete OER-Materialien (Open Educational Re-sources), welche die Nachnutzung und hochschulübergreifende Adaption ermöglichen. Das projektei-gene KI-Café schafft zudem einen Raum für regelmäßigen Dialog zwischen Studierenden und Lehren-den zu Erfahrungen und Herausforderungen beim Schreiben trotz und mit KI.
Kontakt
Prof. Dr. Christoph Marks Damm
Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien
Breitscheidstraße 2
39114
Magdeburg
Tel.:+49 391 8864447
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