Laserbasiertes Ultraresolution-System für das multimodale Imaging von Tumoren und reaktiven Sauerstoff-Singuletts in photodynamischer Therapie - LUMICARE
Projektleiter:
Finanzierung:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt;
Ziel des Verbundprojekts LUMICARE ist die Entwicklung eines innovativen, theragnostischen Verfahrens zur photodynamischen Therapie (PDT) von Tumoren, speziell im Kopf-Hals-Bereich. Die PDT basiert auf der Aktivierung lichtsensitiver Substanzen (Photosensitizer), die in Tumorzellen reaktive Sauerstoffspezies freisetzen und so gezielt Krebszellen zerstören. Bisher fehlt jedoch eine Methode zur Echtzeitüberwachung der Therapieeffektivität. Das Projekt entwickelt daher ein neuartiges multimodales Diagnostik- und Therapiesystem, das erstmals FLIM (Fluoreszenz-Lebensdauer-Bildgebung) mit infrarot-sensitiver Quantendetektion kombiniert. Auf Basis eines komplexen Gewebemodells und dynamischer Tumormodelle (u.a. Mausmodelle) wird dazu die Systemarchitektur validiert, das Verhalten verschiedener Photosensitizer (PS) untersucht und ein physiologisch fundiertes Modell für den PS-Abbau und deren Wirksamkeit erstellt.
So können Konzentration des Photosensitizers, Stoffwechselveränderungen und die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies im Gewebe gleichzeitig und kontaktlos erfasst werden. Dafür kommen moderne Detektoren und modulierte Pulslaser zum Einsatz. Ein neues Lasersystem dient sowohl der therapeutischen Bestrahlung als auch der Diagnostik.
Ziel ist ein geschlossenes Regelungssystem (Closed-Loop), das die Lichtdosierung in Echtzeit automatisch anpasst und so eine optimale therapeutische Wirkung bei minimaler Schädigung gesunden Gewebes gewährleistet. Ergänzend werden ein 3D-Zellmodell, KI-basierte Steuerungsalgorithmen und physiologisch fundierte Modelle zur PS-Wirkung entwickelt. Ergebnis soll ein integriertes endoskopisches System sein, das eine kontrollierte und standardisierbare PDT erlaubt und die onkologische Therapie nachhaltig verbessert.
So können Konzentration des Photosensitizers, Stoffwechselveränderungen und die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies im Gewebe gleichzeitig und kontaktlos erfasst werden. Dafür kommen moderne Detektoren und modulierte Pulslaser zum Einsatz. Ein neues Lasersystem dient sowohl der therapeutischen Bestrahlung als auch der Diagnostik.
Ziel ist ein geschlossenes Regelungssystem (Closed-Loop), das die Lichtdosierung in Echtzeit automatisch anpasst und so eine optimale therapeutische Wirkung bei minimaler Schädigung gesunden Gewebes gewährleistet. Ergänzend werden ein 3D-Zellmodell, KI-basierte Steuerungsalgorithmen und physiologisch fundierte Modelle zur PS-Wirkung entwickelt. Ergebnis soll ein integriertes endoskopisches System sein, das eine kontrollierte und standardisierbare PDT erlaubt und die onkologische Therapie nachhaltig verbessert.
Kooperationen im Projekt
Kontakt
Dr. Sascha Kopp
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6757488
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