Mitsprache und ihre intrinsische Bedeutung für das Vertrauen in Entscheidungssysteme
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Finanzierung:
Haushalt;
Individuen in einer Gruppe, die wiederholt erfahren, dass das Entscheidungssystem ihrer Gruppe nicht zu ihren Gunsten entscheidet, können System Discontent und System Disbelief entwickeln. System Discontent beschreibt die individuelle Unzufriedenheit mit dem Entscheidungsprozess, während System Disbelief die Wahrnehmung widerspiegelt, dass das System der Gruppe als Ganzes nicht nützt. In dieser experimentellen Studie untersuche ich, ob die Möglichkeit zur Selbstäußerung die Entstehung von System Discontent und System Disbelief beeinflusst. Ich untersuche drei verschiedene Gruppenentscheidungsmechanismen jeweils mit und ohne Mitsprache: einen menschlichen Diktator, eine KI (ChatGPT) und einen automatisierten Borda Count. Mitsprache reduziert System Discontent und System Disbelief unter dem Diktator und Borda Mechanismus, nicht jedoch unter KI. Diese Ergebnisse bieten Einblicke für Manager und politische Entscheidungsträger zur Gestaltung von Mechanismen, die Resilienz gegenüber System Discontent und System Disbelief fördern.
Kontakt
Mathilde Bechdolf
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Lehrstuhl BWL, insb. E-Business
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6758796
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