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DeCarbFriends -Die Rolle von Gamification und Freundschaftsnetzwerken für freiwillige Klimaschutzhandlungen
Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Herausforderung, die kollektive Handlungsmuster erfordert (Nyborg et al. 2016). Aufbauend auf der soziologischen Einsicht, dass individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen das Ergebnis sozialer Kräfte, wie soziales Lernen und soziale Diffusionsmechanismen in komplexen sozialen Netzwerken, sind, steht die Erforschung der Bereitstellung öffentlicher Güter im Allgemeinen, und des individuellen freiwilligen Klimaschutzes im Besonderen, im Vordergrund des Projektes. Aber wie können politische Maßnahmen auf eine Reihe von Beziehungen und nicht nur auf eine Gruppe von Individuen abzielen? Gamification - d. h. die Einbeziehung von Spieldesignelementen in soziale Nichtspiel- Prozesse (Deterding et al. 2011) – kann als ein neuartiges politisches Steuerungsinstrument betrachtet werden, um Klimaschutzinterventionen auf der Ebene von Freundschaftsbeziehungen anzusetzen. DeCarbFriends untersucht und entwickelt zwei digitale Spiele für die partizipative Politikgestaltung bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Anbietern von freiwilligen Klimaschutzaktivitäten (z. B. freiwillige CO2-Kompensation), Firmen und für politische Entscheider. Diese Gamification-Instrumente stellen einen neuartigen Ansatz zur Transformation privater Verhaltensweisen dar, die auf den Klimaschutz abzielen, ohne die Individuen ohne ihre Zustimmung zu manipulieren, wie dies beim Nudging der Fall ist. DeCarbFriends liefert damit eine empirische Grundlage für weitere Informations- und Bildungsprogramme hinsichtlich des Potenzials und der Effektivität von Gamification einzelner Dekarbonisierungsstrategien, die in der Gesellschaft noch nicht etabliert sind und daher noch mit großen Unsicherheiten in der Bevölkerung verbunden sind, wie dies bei Investitionen in Klimaschutzprojekte durch Crowdfunding, Reduzierung des Fleisch- und Milchproduktverbrauchs und freiwillige CO2-Kompensation der Fall ist.
DeCarbFriends -The role of gamification and friendship networks for voluntary climate action
Combating climate change is a global challenge that requires collective patterns of action (Nyborg et al. 2016). Building on the sociological insight that individual attitudes and behaviors are the result of social forces, such as social learning and social diffusion mechanisms in complex social networks, the project focuses on exploring the provision of public goods in general, and individual voluntary climate action in particular. But how can policies target a set of relationships and not just a group of individuals? Gamification - i.e. the incorporation of game design elements into non-game social processes (Deterding et al. 2011) - can be seen as a novel policy steering tool to target climate change interventions at the level of friendship relationships. DeCarbFriends investigates and develops two digital games for participatory policymaking at non-governmental organizations (NGOs), providers of voluntary climate protection activities (e.g. voluntary CO2 compensation), companies and for political decision-makers. These gamification tools represent a novel approach to transforming private behaviors aimed at climate change mitigation without manipulating individuals without their consent, as is the case with nudging. DeCarbFriends thus provides an empirical basis for further information and education programs regarding the potential and effectiveness of gamification of individual decarbonization strategies that are not yet established in society and are therefore still associated with great uncertainties in the population, as is the case with investments in climate protection projects through crowdfunding, reduction of meat and dairy product consumption and voluntary CO2 compensation. This text was translated with DeepL on 26/02/2026
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DeCarbFriends -Die Rolle von Gamification und Freundschaftsnetzwerken für freiwillige Klimaschutzhandlungen
Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Herausforderung, die kollektive Handlungsmuster erfordert (Nyborg et al. 2016). Aufbauend auf der soziologischen Einsicht, dass individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen das Ergebnis sozialer Kräfte, wie soziales Lernen und soziale Diffusionsmechanismen in komplexen sozialen Netzwerken, sind, steht die Erforschung der Bereitstellung öffentlicher Güter im Allgemeinen, und des individuellen freiwilligen Klimaschutzes im Besonderen, im Vordergrund des Projektes. Aber wie können politische Maßnahmen auf eine Reihe von Beziehungen und nicht nur auf eine Gruppe von Individuen abzielen? Gamification - d. h. die Einbeziehung von Spieldesignelementen in soziale Nichtspiel- Prozesse (Deterding et al. 2011) – kann als ein neuartiges politisches Steuerungsinstrument betrachtet werden, um Klimaschutzinterventionen auf der Ebene von Freundschaftsbeziehungen anzusetzen. DeCarbFriends untersucht und entwickelt zwei digitale Spiele für die partizipative Politikgestaltung bei Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Anbietern von freiwilligen Klimaschutzaktivitäten (z. B. freiwillige CO2-Kompensation), Firmen und für politische Entscheider. Diese Gamification-Instrumente stellen einen neuartigen Ansatz zur Transformation privater Verhaltensweisen dar, die auf den Klimaschutz abzielen, ohne die Individuen ohne ihre Zustimmung zu manipulieren, wie dies beim Nudging der Fall ist. DeCarbFriends liefert damit eine empirische Grundlage für weitere Informations- und Bildungsprogramme hinsichtlich des Potenzials und der Effektivität von Gamification einzelner Dekarbonisierungsstrategien, die in der Gesellschaft noch nicht etabliert sind und daher noch mit großen Unsicherheiten in der Bevölkerung verbunden sind, wie dies bei Investitionen in Klimaschutzprojekte durch Crowdfunding, Reduzierung des Fleisch- und Milchproduktverbrauchs und freiwillige CO2-Kompensation der Fall ist.