Wechselbeziehung zwischen kognitiver Flexibilität und Unsicherheit bei psychischen Erkrankungen und neuropsychiatrischen Störungen
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Thomas Nickl-Jockschat,
Prof. Dr. Daniela Christiane Dieterich
Finanzierung:
Kognitive Flexibilität beschreibt die Fähigkeit, Gedanken und Verhalten an veränderte Umweltbedingungen oder neue Informationen anzupassen, während kognitive Rigidität mit unflexiblen Reaktionen und erhöhter Stressanfälligkeit einhergeht. Unsicherheit ist ein normaler emotionaler Zustand, kann bei chronischem Auftreten jedoch Angst, Grübeln und Vermeidung fördern. Kognitive Flexibilität und Unsicherheitstoleranz sind eng mit psychischer Gesundheit verknüpft: Hohe Flexibilität ermöglicht adaptives Bewältigen unvorhersehbarer Situationen, während Rigidität Unsicherheit verstärkt belastend macht. Eine geringe Flexibilität und Intoleranz gegenüber Unsicherheit erhöhen die Anfälligkeit für affektive und Angststörungen, während Resilienz mit Anpassungsfähigkeit verbunden ist. Diese Prozesse beruhen auf überlappenden Hirnregionen wie präfrontalem Kortex, anteriorer cingulärer Kortex, Insula und Amygdala. Das Projekt untersucht diese Zusammenhänge im Mausmodell, den Einfluss belastender Umweltfaktoren, zugrunde liegende neuronale Mechanismen sowie die Wirkung eines Trainings kognitiver Flexibilität.
Kontakt
apl. Prof. Dr. habil. Markus Fendt
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Institut für Pharmakologie und Toxikologie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6721982
weitere Projekte
Die Daten werden geladen ...
