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Untersuchung der vergleichbaren Wirksamkeit von vagaler und trigeminaler transkutaner Nervenstimulation
Projektleiter:
Prof. Dr. Kerstin Krauel , Dr. rer. nat. Christian Wienke
Projektbearbeiter:
Fynn Johanns
Finanzierung:
Haushalt;
Die Nervenzellen in unserem Körper kommunizieren miteinander durch schwache elektrische Ströme. Diese Kommunikation kann im Gehirn durch biochemische Botenstoffe, die sogenannten Neurotransmitter, beeinflusst werden. Ein wichtiger Neurotransmitter ist z.B. das Noradrenalin, dessen Verfügbarkeit für verschiedene Denk- und Aufmerksamkeitsprozesse, Lernen und Verhaltenskontrolle eine wichtige Bedeutung hat. In einer vorherigen Studie konnten wir zeigen, dass transkutane aurikuläre Vagusnerv-Stimulation (taVNS) sich positiv auf die Verhaltenskontrolle auswirken kann und von einer Veränderung der Pupillengröße -als Marker für Noradrenalinverfügbarkeit- begleitet ist. In der aktuellen Studie möchten wir überprüfen, ob ein anderes Stimulationsverfahren, die transkutane Trigeminusnerv-Stimulation (tTNS), dessen Wirkmechanismus noch nicht so gut untersucht ist, zu ähnlichen Veränderungen im Verhalten und der Pupillengröße führt. Dafür sollen diese beiden Stimulationsarten direkt miteinander verglichen werden. Bei der tTNS wird über kleine Elektroden, die über den Austrittsstellen des Trigeminusnerv über den Augenbrauen angebracht werden, ein kurzer, schwacher Wechselstrom verabreicht. Wir interessieren uns besonders für diese Methode, da tTNS während des Nachtschlafs zur Behandlung von ADHS bei Kindern zwischen 7 und 12 Jahren in den USA zugelassen ist.

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