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Tröpfcheneinwirkung auf frei schwebende Flüssigkristallfilme
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Ralf Stannarius, MSc. Florian von Rüling
Finanzierung:
Haushalt;
In diesem Projekt wollen wir die Auswirkungen von Flüssigkeitstropfen mit unterschiedlichen Benetzungseigenschaften auf dünne, frei schwebende flüssigkristalline (LC) Filme untersuchen. Solche Filme stellen quasi 2D-nanostrukturierte Flüssigkeiten mit einzigartigen Eigenschaften dar: Ihre Schichtstruktur garantiert eine gleichmäßige Filmdicke im Quasi-Gleichgewicht auf molekularer Ebene. Sie macht sie außerdem extrem robust und verhindert das Auslaufen, was im krassen Gegensatz zu den Seifenfilmen steht, die zur Untersuchung der Stoßdynamik verwendet werden. Gleichzeitig sind smektische Filme unglaublich flexibel und weisen eine komplexe Oberflächendynamik auf, so dass sie einzigartige Modellsysteme für die Untersuchung von dünnen Flüssigkeitsmembranen darstellen, die mit aufprallenden oder eingebetteten Objekten interagieren. Solche Filme ermöglichen nicht nur die Untersuchung von Benetzung und Entnetzung in Kombination mit den damit verbundenen reversiblen Verformungen der Filmoberflächen, sondern sie können auch zur Herstellung eingekapselter Tröpfchen verwendet werden, die stabile flüssigkristalline Mikroschalen bilden. Die Hauptmotivation des Vorschlags besteht darin, die Kopplung zwischen den Aufprallparametern und der dynamischen Reaktion des Films auf verschiedenen Längenskalen zu verstehen. Die Charakterisierung des Aufpralls von Mikrotropfen könnte den Weg für den Tintenstrahldruck von Mustern auf Flüssigkeitsfilmen ebnen. Durch Vernetzung oder Gelierung solcher Filme lassen sich elastische Feststoffmembranen von Submikrometer Dicke herstellen.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 18.12.2025
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