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Vorstudie zur integrierten Last- und Erzeugungsprognose (ILEP)
Finanzierung:
Industrie;
Eine hinreichend korrekte und verlässliche Vorhersage der Einspeisung aus dargebotsabhängigen Erneuerbaren Energiequellen "insbesondere Wind und Photovoltaik" ist für die Führung elektrischer Energieversorgungsnetze mit hoher Durchdringung dieser Erzeugungsanlagen von essentieller Bedeutung. Hierfür nutzen die Netzbetreiber die Dienstleistungen mehrerer Prognoseanbieter, die mit unterschiedlichen Ansätzen, Verfahren und Informationsquellen zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Aus diesem Grund werden die Einzelprognosen gewichtet und zu einer Kombiprognose zusammengefasst. Die Wichtungsfaktoren haben einen maßgeblichen Einfluss auf die Güte der Kombiprognose. Hier zeigt sich ein erhebliches Verbesserungspotential, da die Erfahrung zeigt, dass sich die Prognosegüte der Anbieter aufgrund der jeweiligen Ansätze bei verschiedenen Einspeiseszenarien unterscheiden.
Ein Verfahren, welches in der Lage ist, aufgrund der erwarteten Einspeisesituation die Wichtungsfaktoren optimal anzupassen, könnte dieses Verbesserungspotential heben und eine deutlich verbesserte Prognosegüte und -verlässlichkeit bieten. Daraus resultiert für den Netzbetreiber:

- ein deutlich geringerer Einsatz von Regelleistung,
- eine bessere und frühzeitigere Abschätzung auftretender Engpässe und
- eine verlässliche Abschätzung vorhandener Potentiale für Maßnahmen nach § 13 Abs.2 EnWG.

Der Lehrstuhl Elektrische Netze und Erneuerbare Energie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg entwickelt Verfahren zur Einspeiseprognose und zu deren Optimierung. Hierzu soll im Rahmen dieser Vorstudie das Verbesserungspotential abgeschätzt und ein erster Ansatz für den Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH direkt umgesetzt werden.

Schlagworte

Prognose, Vorstudie

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