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Umstellung des Pheromon-Bouquets bei monandrischen Weibchen zur Signalisierung ihrer Irrezeptivität nach einer Paarung

Finanzierung:
Haushalt;
Weibliche Mauerbienen verhalten sich monogam und kopulieren nur ein einziges Mal in ihrem Leben nach dem Schlupf aus dem mütterlichen Nest. Nur wenige Tage danach beginnen sie selbst mit dem Bau und der Verproviantierung von eigenen Brutzellen. Weitere Attacken von paarungswilligen Männchen auf begattete Weibchen stören bei der Brutvorsorge. Begattete Weibchen sollten ihr Duft-Bouquet, welches nach dem Schlupf Paarungsbereitschaft signalisiert, innerhalb weniger Tage so verändern, dass sie unattraktiv für Männchen werden. Diese Umstellung des Pheromon-Bouquets könnte autonom in Abhängigkeit vom Alter erfolgen. Andererseits wird eine Signalisierung der Irrezeptivität begatteter Weibchen oft als direkte Folge der Kopulation angesehen. Bei Roten Mauerbienen scheint eine Paarung nicht generell für eine Bouquet-Änderung notwendig zu sein. Welche Faktoren bei der Pheromon-Umstellung eine Rolle spielen und welche Substanzen aus dem Bouquet davon betroffen sind, soll in diesem Projekt geklärt werden.

Schlagworte

Duft-Signatur, Pheromon, Rezeptivität, Wildbiene

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