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Transmission von Leitzinsänderungen im Euro-Währungssystem
Projektbearbeiter:
Dipl. Vw. Toni Richter, Dipl. Kfm. Patrick Brämer
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Im Rahmen des europäischen Integrationsprozesses wurde mit dem Financial Services Action Plan 1999 auch die Einführung eines einheitlichen europäischen Marktes für Finanzdienstleistungen beschlossen. Spätestens mit der Implementierung eines einheitlichen Währungssystems wurden weitreichende nationale Kompetenzen an die EZB abgetreten und somit gleichsam die nationalen Zentralbanken durch die Europäische Zentralbank als zentrales Institut für die Geldpolitik abgelöst. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, den klassischen Zinskanal als zentrales Instrument der Geldpolitik einer empirischen Validierung hinsichtlich Präzision und Umfang der Wirksamkeit zu unterziehen. Insofern wird geprüft, ob und in welchem Ausmaß persistente Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern in Bezug auf die Reaktion von Leitzinsänderungen existieren. Darüberhinaus wird analysiert, welche Faktoren die Effizienz des klassischen Zinskanals determinieren.  Hierbei steht insbesondere die Frage: inwieweit einzelne Kreditinstitute über Preisetzungsmacht sowohl im Aktiv als auch Passivgeschäft verfügen im Focus der Studie. In die Untersuchung werden dabei die zwölf Gründungsländer einbezogen.

Schlagworte

Finanzsysteme, Transmission, Zinskanal
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