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TOPAS - Tomographische Prozesskontrolle von Mehrphasengemischen
Projektbearbeiter:
Dr. Jörg Auge
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Zielstellung des Vorhabens ist es, prozesstaugliche Messprinzipien für die kontinuierliche Beobachtung von Mehrphasensystemen so einsetzbar zu machen und zu kombinieren, dass durch verbesserte Prozesskenntnis auf schwankende Prozessparameter besser reagiert werden und somit der Prozess effizient und sicher bis zum qualitätsgerecht vorliegenden Endprodukt geführt werden kann.

Es sollen einerseits Messprinzipien entwickelt und experimentell verifiziert werden, die auch in optisch nicht transparenten heterogenen Stoffsystemen mit veränderlichen Phasengrenzen (Schmelz- und Erstarrungsvorgänge, Kristallwachstum etc.) das Auftreten derartiger Phasen­grenzen sicher detektieren und im Weiteren auch lokalisieren können. Andererseits sollen in Fest-flüssig- bzw. Flüssig-flüssig-Systemen mit stabilen Phasengrenzen Methoden und Verfah­ren zur Charakterisierung der dispersen Phasen hinsichtlich des Anteils (z.B. Feststoffkonzen­tration in Suspensionen), der Teilchengröße, der Teilchengrößenverteilung (in poly-dispersen Systemen) und deren örtlicher Verteilung (Effizienzbewertung von Misch-/Entmischvorgängen u.a.) erarbeitet werden.

In den ersten vier Monaten der Projektlaufzeit lag der Schwerpunkt der Arbeiten bei der Beschreibung der Schallausbreitung in homogenen isotropen Medien und der Vorbereitung der experimentellen Verifikation der erarbeiteten Algorithmen und Modelle.

Schlagworte

Mehrphasensystem, Mess- und Analysensystem, Messprinzipien
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