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Studie zur Bewertung der Qualität des Verfahrens Redispatchoptimierung mit Umsetzungsfaktoren
Finanzierung:
Industrie;
Sowohl der Ausbau Erneuerbarer Energien als auch zunehmende Transitflüsse durch Deutschland führen zu einer erhöhten Auslastung der vorhandenen Übertragungsnetzkapazitäten, wodurch der Bedarf an Redispatchmaßnahmen im Übertragungsnetz steigt. Darüber hinaus führt der stetige Ausbau regenerativer Energien dazu, dass konventionelle Erzeugungsanlagen zunehmend aus dem Markt verdrängt werden und die für den Redispatch notwendigen markttechnisch abrufbaren Stellpotentiale mittelfristig weiter sinken werden. Um auch in diesen Situationen weiterhin einen effizienten Redispatch durchführen zu können, ist die Entwicklung und Validierung neuer Lösungsalgorithmen notwendig. Unter diesem Hintergrund wurde von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern das Verfahren "Redispatchoptimierung mit Umsetzungseffizienzfaktor" entwickelt, welches auf der Formulierung eines linearen Optimierungsproblems basiert.

Das Ziel dieser Studie war es den von den Übertragungsnetzbetreibern vorgeschlagenen Algorithmus zu bewerten und auf seine Anwendbarkeit hin zu überprüfen. Hierzu wurden unterschiedliche Szenarien formuliert, die sich sowohl in den auftretenden Engpasssituationen als auch im vorhandenen Redispatchpotential deutlich voneinander unterscheiden. Nach Anwendung des Algorithmus wurden die Optimierungsergebnisse auf Basis der sich ergebenden Redispatchkosten und der aktivierten Redispatchleistung bewertet. Die durchgeführten Analysen haben gezeigt, dass der vorgeschlagene Algorithmus für die Optimierung von Redispatchmaßnahmen angewandt werden kann.

Schlagworte

Redispatchoptimierung

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