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Stendaler Arthrose Survey
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Forschergruppen:
Durchführung einer Bedarfsanalyse von Endoprothesen bei Hüft- und Kniegelenken bei Patienten im Alter von 55 Jahren und älter mit dem Krankheitsbild der Arthrose. Vorbild ist eine Studie von Tennant et al. über die Feststellung der Prävalenz von Hüft- und Knieproblemen im Raum North Yorkshire / England und daraus resultierenden Bedarfsoperationen. Das Projekt stellt eine postalische Fragebogenerhebung mittels einer 2 stufigen Zufallsstichprobe dar. Diese Fragebögen beinhalten in der ersten Stufe den Stanford health questionaire (HAQ), Short Form Health Survey (SF36), Hospital Anxiety and Depression Skale (HADS), Allgemeine Schmerzskala. Dabei wird vornehmlich nach Hüft- und/oder Knieproblemen innerhalb der letzten drei Monate für mehr als zwei Wochen gefragt. Es wird die Einschränkung und Abhängigkeit bei der Verrichtung von Aktivitäten des täglichen Lebens und des Auftretens körperlicher Schmerzen berücksichtigt, verbunden mit der Frage nach bereits existierendem künstlichen Hüft- und/oder Kniegelenk. Die zweite Stufe befasst sich mit den gleichen Instrumentarien der ersten Stufe und zusätzlich dem Lequesne-Index (Einstufung für den Bedarf einer OP gemäß des subjektiven Schmerzemfindens), wiederum gekoppelt mit Fragen nach den Schwierigkeiten in der Bewältigung des Alltags der befragten Personen. Die o.a. Fragebogen werden nach einem Zufallsalgorithmus an 10 % der Stendaler Bevölkerung (n=1219) versandt. Die dazu notwendigen Populationsdaten werden aus dem Kreis Stendal und deren Ortsteile erhoben. Im Vorfeld der Informationserhebung wurden die von Tennant et al. verwendeten Fragebogen der Originalstudie durch die deutschsprachige Übersetzung (standardisiert) ersetzt. Das abschließende Auswerten relevanter Hypothesen der Studie erfolgt mittels SPSS.

Schlagworte

Arthrose, Bedarfserhebung, Lebensqualität, Schmerzprävalenz, Stendal
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