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Sicherheitsverbesserung durch telematische Anwendungen im Straßenverkehr
Projektbearbeiter:
Andreas Kretschmer
Finanzierung:
Industrie;
Im Forschungsvorhaben wurden bestehende Sicherheitspotenziale im Straßenverkehr aufge­zeigt und mit der Infrastruktur kooperierende oder interagierende Telematikanwendungen auf ihre Eignung zur Erhöhung der Sicherheit untersucht.

Die Bestimmung der Sicherheitspotenziale erfolgte anhand einer umfassenden Analyse von Unfalldatenbeständen. Insbesondere die Verteilungen der volkswirtschaftlichen Unfallkosten lieferten wichtige Aussagen für potenzielle Einsatzgebiete telematischer Anwendungen. Parallel dazu wurden existierende und denkbare telematische Funktionen in einem Katalog zusammen­gestellt und kategorisiert.

Zur Bewertung von einzelnen Telematikfunktionen wurde ein Modell für die quantitative Abschätzung zu erwartender Wirkungen erstellt. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Eigenschaft des im ifak entwickelten Modells, verschiedene Eingangsgrößen in Form von Parametersätzen berücksichtigen und somit auch Szenarioanalysen durchführen zu können.

Aus den gewonnenen Resultaten wurden Empfehlungen für die Priorisierung beim Einsatz telematischer Anwendungen in der zukünftigen Straßenausstattung abgeleitet. Des Weiteren wurden die Ergebnisse fortlaufend im FGSV-Arbeitskreis 3.17.3 Telematik und Verkehrs­sicherheit diskutiert und der bestehende Forschungsbedarf definiert.

Schlagworte

Verkehrsmanagement, Verkehrstelematik
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