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Performative Aushandlungen und Konstruktionen von Identitäten in einer hybriden Kultur: Das Beispiel Mauritius.
Finanzierung:
Stiftungen - Sonstige;
Dieses interdisziplinär angelegte Projekt untersucht, wie es auf der multiethnischen Insel Mauritius dazu kommen konnte, dass die Interaktionen zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft bislang relativ gewaltfrei gestaltet werden konnten, - und dies, obwohl Fragen nach ethnischer Identität durchaus große Relevanz für die eizelnen Akteure und "ihre" Gruppen besitzen. Die bestehenden Kontestationen um Identität(en) und die Aushandlungen von Identität(en) werden aber in Mauritius im Vergleich zu anderen Regionen der Welt letztendlich relativ konsensual ausgetragen. Grundfragen des Projekts lauten von daher: Warum und wie ist das möglich? Was ist der gemeinsame "mauritische" Nenner, auf den alle afrikanischen, indischen, chinesischen, europäischen und kreolischen Identitäten der Menschen dieser Insel gebracht werden können. Dabei soll ein Fokus der Untersuchung auf performativen Konstruktionen und Aushandlungen von Identität liegen; insbesondere dem maurtischen "Volkstanz" Sega, aber auch rituellen Ausdrücken von Identität soll die Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Projekt ist Teil eines größeren, von der Thyssen-Stiftung finanzierten Forschungsvorhabens. In Halle ist daran außerdem noch Prof. Ralph Ludwig von der Romanistik beteiligt, in Mauritius der Sprachwissenschaftler Prof. Vinesh Hookomsing.

Anmerkungen

Das Projekt wird von der Fritz-Thyssen-Stiftung gefördert

Schlagworte

Identitätskonstruktionen, Indischer Ozean, Mauritius, Sega, kulturelle Performanz
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