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Optimierung der Behandlung von Erdölschlämmen durch anaeroben mikrobiellen Abbau
Finanzierung:
Bund;
Die Nutzung von Erdöl führt weltweit zur Verschmutzung von Umweltkompartimenten wie Böden, Grundwasser und marinen Sedimenten. Durch Leckagen und Havarien während der gesamten Produktionskette sowie durch unsachgemäße Entsorgung werden beträchtliche Mengen von toxischen Erdölbestandteilen in die Umwelt freigesetzt, die eine Gefahr für Mensch und Natur darstellen und zu klimarelevanten Methanemissionen führen. Ein umweltverträgliches Abfallmanagement stellt für die erdölverarbeitende Industrie ein großes Problem dar, da konventionelle Entsorgungstechnologien wie Deponierung, Verbrennung und diverse chemische oder physikalische Verfahren teuer sind, keine permanente Lösung sind oder neue Umweltprobleme wie Emissionen aufwerfen. Es besteht daher Bedarf an innovativen Technologien zum nachhaltigen, kostengünstigen und umweltverträglichen Recycling von Erdölschlämmen. Hier soll der anaerobe mikrobielle Abbau von Erdölkohlenwasserstoffen in Kombination mit innovativen Vorbehandlungsmethoden zur Erhöhung der Bioverfügbarkeit sowie Nachbehandlung als Option für eine nachhaltige Behandlung von Erdölschlämmen getestet werden.
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