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Naturschutzfachliches Monitoring des Ausbaus der erneuerbaren Energien im Strombereich und Entwicklung von Instrumenten zur Verminderung der Beeinträchtigung von Natur und Landschaft
Finanzierung:
Bund;
Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens wird untersucht, wie sich der Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten 25 Jahren hinsichtlich der Auswirkungen auf die Schutzgüter im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes vollzogen hat, welche Erkenntnisse man daraus ableiten kann und wie man diese Erkenntnisse zur Vermeidung von Fehlentwicklungen für den zukünftigen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland nutzbar machen kann. Kernziel des Vorhabens ist dabei die die Bereitstellung eines wirksamen Instrumentariums für die Politikberatung sowie Planungsträger und Betreiber auf Basis eines Monitorings der aktuellen Entwicklungen beim Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Bearbeitung des Projektes erfolgt in 4 Arbeitspaketen. In AP 1 erfolgt die räumliche Analyse der Entwicklung der erneuerbaren Energien in Deutschland in den letzten 25 Jahren, die Ableitung von Kenngrößen (Indikatoren) zur Bewertung der Auswirkungen der erneuerbaren Energien auf die Schutzgüter und eine Analyse bestehender Monitoring-Ansätze und Monitoring-Technologien. In AP 2 erfolgt die Analyse der ökologischen Zusammenhänge und Effekte außerdem werden die nötigen biotischen Komponenten des geplanten Monitorings identifiziert. In AP 3 werden die wesentlichen Parameter des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland seit 1990 sowie zu erwartende technologische Entwicklungen zusammengetragen. In AP 4 erfolgt dann aufbauend auf den Ergebnissen der drei vorherigen Arbeitspakete die Darstellung naturschutzbezogener, vorzüglicher Ausbauoptionen für politische Entscheidungsträger und die Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Planungsinstanzen und Betreiber.
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