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Der molekulare Wirkmechanismus synthetischer PPAR-Agonisten in Gliazellen

Finanzierung:
Bund;
Das Projekt verfolgt neue Ansätze zur Entwicklung von therapeutischen Strategien bei neurodegenerativen Erkrankungen. Bei zerebraler Ischämie nach Schlaganfall und bei chronischer Neurodegeneration, wie Multipler Sklerose, wurden Agonisten von Peroxisom-Proliferator-activierten Rezeptoren (PPAR) als protektive Substanzen vorgeschlagen. Die PPAR-Agonisten, Glitazone und Fibrate, werden bereits klinisch eingesetzt. Die intrazellulären Zielstrukturen der Glitazone und Fibrate sind die verschiedenen Isotypen der PPAR (?, ß und ?). Die endogenen natürlichen Liganden der PPAR sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren und deren oxidative Produkte, die Prostglandine. Letztere sind Produkte von Phospholipasen A2 bzw. von Cyclooxigenasen. In der Studie werden die Mechanismen der Wirkungsweise der Glitazone und Fibrate auf die Astrozyten im Gehirn untersucht. Dazu verwenden wir das Modell der durch Lipopolysacharid induzierten Entzündungsreaktion.

Schlagworte

Astrozyten, Gliazellen, Neuroprotektion, PPAR-Agonisten

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