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LiquiLab - Wechselwirkungsvorgänge in flüssigen Systemen online verfolgen
Projektbearbeiter:
Dr. Jörg Auge
Finanzierung:
Industrie;
Basierend auf den langjährigen Erfahrungen des ifak bei der Verwendung von Schwingquarzen als sensorische Elemente wurde die experimentelle Plattform LiquiLab entwickelt.
Ein Mini-Inkubator bildet die gerätetechnische Basis des Sensorsystems. Die Sensoren ermöglichen die kunden- und anwendungsspezifische Präparation der Sensoroberfläche. Dazu können die Transducer aufgrund der realisierten Abdichtungs- und Kontaktierungstechnik einfach aus der Messzelle entnommen werden. Von jedem Schwingquarz wird sowohl die Resonanzfrequenz als auch die Dämpfung, die in ein Frequenzsignal umgesetzt wird, erfasst. Dazu wurde eine mikrocontrollergesteuerte Messwerterfassungseinheit entwickelt und implementiert, die die parallele Verarbeitung von bis zu 16 Frequenzsignalen in einem Frequenzband von 5 kHz bis 50 MHz ermöglicht. Das Einlesen der Sensorsignale erfolgt im Sekundentakt.
Das LiquiLab-System gestattet es, die Affinität und die Kinetik von Wechselwirkungen kontinuierlich zu verfolgen. Dazu werden die Sensorsignale wahlweise grafisch oder numerisch auf dem Monitor des PC, mit dem das LiquiLab via serielles Interface verbunden ist, dargestellt.

Schlagworte

Schwingquarz, Sensor
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