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Körperliche Aktivität und Betriebssport - Zur Evaluation eines Konzepts zielgerichteter Intervention
Projektbearbeiter:
Dipl. Spl. Stefanie Boese
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die Trends in der betrieblichen Gesundheitsförderung gehen von einem ganzheitlichen Herangehen im Gesundheitsschutz, von der Einheit von Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie von der Einbeziehung komplexer motorischer, psychischer und sozialer Aspekte in der Verhaltensprävention aus. Geplant wurde daher eine quasi-experimentell ausgerichtete Längsschnittsuntersuchung, an der zwei vergleichbar gleichgroße Betriebe mit vergleichbaren Tätigkeiten und Arbeitsbelastungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Halle (Saale) teilnehmen. Dabei soll sowohl verhältnis- als auch verhaltensorientiert interveniert werden. Jeweils ein Betrieb bildet die Treatmentgruppe (TG) und ein zweiter die (Warte-)Kontrollgruppe. Die (Warte-)Kontrollgruppe nimmt an der ersten Datenerhebung teil, beginnt jedoch mit der Intervention erst nach einem halben Jahr. In diesem Projekt soll mit dem Aspekt einer Programmdifferenzierung versucht werden, einen relativ hohen Prozentsatz der Mitarbeiter zu erreichen. Zu Interventionsbeginn am 01. April 2002 konnten ca. 100 der 246 Mitarbeiter für unser Sportangebot begeistert werden. In insgesamt 8 von 9 geplante n Sportgruppen wird über einen Zeitraum von 6 Monaten in der Versuchsgruppe interveniert. Die Programme sind inhaltlich, an die Ergebnisse unserer Bedarfsanalyse den besonderen Arbeitsbelastungen und den daraus bestehenden individuellen Beanspruchungen angepasst. Dem Problem der meist unspezifischen Angebote die nicht auf das jeweilige Unternehmen angepasst sind, soll mit diesem bedarfsanalytischen Ansatz hier entgegen gewirkt werden. Das gesamte Projekt ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Schlagworte

Betriebsport, Evaluation, Qualitätssicherung
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