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Herstellung und Anwendung lignocellulolytischer Enzyme mit der Hefe Arxula adeninivorans; Optimierung und Erweiterung des in A. adeninivorans vorliegenden Spektrums lignocellulolytischer Enzyme
Projektleiter:
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Ziel des Vorhabens ist die Etablierung und Nutzung von Arxula adeninivorans als Produzent lignocellulolytischer Enzyme für Applikationen in den Bereichen Bioenergie und Tierernährung. Dazu ist in Abhängigkeit vom Substrat das extrazelluläre Enzymspektrum des Ausgangsstammes zu ermitteln und dieser bezüglich maximaler Enzymausbeuten zu optimieren. Zu diesem Zweck werden von den Partnern IPK und Hochschule Anhalt nach Kultivierungsoptimierung die Akkumulation der lignocellulolytischen Enzyme analysiert und per Mutation und Promotoraustausch die entsprechenden Genexpressionen gesteigert. Um den Enzymmix zur weitgehenden Depolymerisation von Lignocellulosen nutzen zu können, ist die Hefe zusätzlich mit rekombinanter Cellobiohydrolase und ß-Galactosidase auszustatten. Die erhaltenen Hefestämme werden von den Partnern Hochschule Anhalt und der Biopract GmbH zur Verfahrensentwicklung übernommen und Produktmuster für Applikationsarbeiten beim Partner Biopract GmbH bereitgestellt. Die Applikationsarbeiten konzentrieren sich auf den enzymatischen Aufschluss von Lignocellulosen, Biogasprozesse und die Testung als Leistungsförderer in der Tierhaltung von Monogastriden und Polygastriden.

Schlagworte

Arxula adeninivorans, Enzyme, Hefe, lignocellulolytischer Enzyme
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