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GLOWA Elbe III: Sozioökonomische Analysen zum Wassermengenmanagement
Projektbearbeiter:
Till Ansmann, Nele Lienhoop, Volker Meyer, Martin Lange
Finanzierung:
Bund;
Das Projekt GLOWA-Elbe (Globaler Wandel des Wasserkreislaufs ? Elbe) beschäftigt sich mit den Auswirkungen des globalen Wandels, insbesondere des Klimawandels und sozio-ökonomischer Veränderungsprozesse, auf Wassernutzungskonflikte im Elbegebiet. Ziel des Projektes ist es, zum einen die zu erwartenden Wassernutzungskonflikte im Elbegebiet zu bestimmen und zum anderen geeignete Anpassungsstrategien zu identifizieren und zu bewerten. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt forschen unter Koordination des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) insgesamt 12 Institutionen. Das UFZ ist dabei federführend für die Bewertung der aus Wasserknappheiten resultierenden gesellschaftlichen Konsequenzen zuständig.
Glowa-Elbe betrachtet flächendeckend das Elbegebiet für den Zeitraum bis 2052. Aufgrund der Unsicherheiten, die bei der Betrachtung eines solchen Zeithorizonts bestehen, wird ein szenariobasierter Ansatz verfolgt. Das heißt, es werden unterschiedliche Szenarien der klimatischen und sozio-ökonomischen Entwicklung betrachtet und modellgestützt analysiert. Das Modellsystem umfasst dabei neben Klimamodellen auch Wasserbewirtschaftungs-, Bevölkerung-, Landnutzungs- und Wassernachfragemodelle sowie Modelle zur ökonomischen Bewertung der Folgen unterschiedlicher Szenarien.

Schlagworte

Anpassung, Elbe, Klimafolgen, Klimawandel, Szenarien
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