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Formaldehyd in Abgasen von Verbrennungsmotoren
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Die in einem Gasmotor entstehenden Emissionen insbesondere NOx, CO, SO2, Partikeln, Formaldehyd und Methanschlupf sind abhängig von den Energieträgern (Gasinhaltsstoffen und Zündölanteil), der gewählten Motorentechnik (z. B. Zündstrahlmotor, Ottogasmotor), der Abstimmung der Motoren auf zum Teil wechselnde Gasqualitäten und vom Wartungszustand der Motoren. In der Vergangenheit war es die Regel, dass für Biogasanlagen umgebaute Dieselmotoren eingesetzt wurden, die zwar mit Biogas liefen, aber nicht an die besonderen Bedürfnisse der Biogasverbrennung angepasst wurden. Diese führt dazu, dass Grenzwerte der TA-Luft oft nicht eingehalten werden können und Motoren dem Dauerbetrieb nicht Stand halten. Im Besonderen werden die Grenzwerte für Formaldehyd oft überschritten.

Mit Hilfe der Untersuchungsergebnisse ist es möglich, sowohl Ottogas- als auch Zündstrahlmotoren an den Betrieb mit Biogasen unterschiedlicher Qualität anzupassen. Die erstellten Schadstoffkennfelder gestatten es, unter Einhaltung der relevanten Grenzwerte, im Besonderen NOx, je nach Ausgangszustand der Motoren, eine Verbesserung des Schadstoffverhaltens, besonders für Formaldehyd, zu erzielen.

Durch die Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte nach TA-Luft kann auf die Anschaffung einer teuren Abgasnachbehandlungsanlage verzichtet werden. Die dafür notwendigen Anlagen mit ausreichender Standzeit befinden sich derzeit noch in der Entwicklung.

Schlagworte

Abgas, Biogasanlage, Formaldehyd, Gasmotor, Gasqualität, Schadstoffkennfeld, Verbrennungsmotor
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