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Erschließung und Digitalisierung des Kultur- und Wildpflanzenherbariums des IPK Gatersleben
Projektleiter:
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Wesentliche Teile (etwa 100.000 Belege)des Herbariums Gatersleben (GAT) des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK), einer der weltweit größten Sammlungen von Kulturpflanzen und verwandten Wildarten (416.000 Belege), sollen erschlossen, mit 600x600 dpi gescannt und online verfügbar gemacht werden. Neben Belegen für die Lebendsammlung der Genbank soll vorrangig Material von intensiv bearbeiteten Verwandtschaftskreisen erfasst werden (z.B. Gattungen Allium L. und Hordeum L.). Auch “voucher specimens” für molekulare und cytogenetische Untersuchungen, die für nachträgliche Überprüfungen und weiterführende Arbeiten in Herbarien deponiert werden, sollen erfasst werden. Eine erweiterte Erschließung wird durch die Erfassung von Etikettendaten (Barcode; wissenschaftlicher Name, Land, Fundort bzw. Herkunft, Sammler, Sammeldatum, Sammelnummer, Akzessionsnummer der Genbank) möglich. Dafür müssen historische handschriftliche Etiketten, z. T. in deutscher Kurrentschrift, transliteriert bzw. gedeutet werden. Alle Informationen sollen mit dem IPK-Genbankinformationssystem (GBIS) verlinkt und über das „Deutsche Virtuelle Herbar“ (BMBF-gefördert) und andere Portale online frei verfügbar gemacht werden, u.a. für nationale und internationale Biodiversitäts-Informationsverbünde (z.B. Global Biodiversity Information Facility – GBIF). Die Bilder werden am IPK langzeitarchiviert.

Schlagworte

Digitalisierung des Kulturpflanzenherbariums, Erschließung, Gatersleben, IPK, Wildpflanzenherbariums
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