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Erfolgsabhängige Entlohnung von Portfoliomanagern im agency- und optionspreistheoretischen Kontext
Projektbearbeiter:
Dipl.-Kff. Antje Henne
Finanzierung:
Haushalt;
Die Vertragsbeziehung zwischen einem Investor und einem von ihm beauftragten Portfoliomanager ist auf den ersten Blick ein klassisches Prinzipal-Agenten-Problem und wird deshalb auch häufig im Rahmen der Agency-Theorie behandelt. Die im Projekt durchgeführte nähere Betrachtung der Situation bringt jedoch verschiedene (bekannte und neue) Probleme ans Licht, die zum Teil auch auf die Besonderheiten des Portfoliomanagements zurückzuführen sind. Die im Rahmen der Agency-Theorie hergeleiteten Resultate bezüglich der Gestalt einer optimalen Entlohnungsfunktion (in Abhängigkeit des Endergebnisses) sind damit zweifelhaft, insbesondere dann, wenn sie auf das Portfoliomanagement angewendet werden.Andererseits stellt die Entlohnung eines Portfoliomanagers (in Abhängigkeit des Portfolioendwertes) ein Derivat auf das verwaltete Portfolio dar und wird deshalb auch häufig im Rahmen der Optionspreistheorie behandelt. Im Projekt werden die dazu in der Literatur vorhandenen Ansätze vertieft. Die anschließende Verknüpfung mit allgemeineren Ansätzen (z.B. aus der Entscheidungstheorie) zielt letztlich wieder auf die Bestimmung der optimalen Gestalt einer Entlohnungsfunktion, nun aber unter Berücksichtigung der Besonderheiten im Portfoliomanagement und auch unter Vermeidung weiterer Probleme, die im Rahmen der Agency-Theorie auftreten.

Schlagworte

Portfoliomanager, agency
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