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Enterobacteriaceae und andere gram-negative Bakterien mit Resistenz gegen Cephalosporine der 3. Generation und Carbapeneme insb. ESBL
Finanzierung:
Alexander von Humboldt-Stiftung ;
Im Rahmen von Kollaborationen mit afrikanischen Staaten, z.B. Nigeria und Kenia, wurden die methodischen Grundlagen gelegt und eine erste Analyse der Verbreitung der verschiedenen Resistenzdeterminanten anhand einer repräsentativen Stichprobe in den afrikanischen Ländern untersucht. Moderne molekulare Diagnostiken kommen ebenso zum Einsatz wie die Identifizierung von relevanten Resistenzgenen (TEM, SHV, CTX-M, CMY, AmpC, Carbapenemasen) durch klassische PCR und Sequenzanalyse. Untersuchungen zur Ausbreitung der Resistenzdeterminanten erfolgen mittels RAPD- und MLST-Analysen sowie Plasmidanalysen (Restriktion, Konjugation, Transformation, Plasmid-Sequenzierung). Die bestehenden Methoden wurden erfolgreich zur Ab- und Aufklärung von Ausbrüchen mit ESBL-Isolaten und Verdacht auf nosokomiale und ambulante Ausbreitung angewendet. Insbesondere bei den Isolaten aus Nigeria und Kenia sind CTX-M positiven E. coli-Stämme nachgewiesen worden, die außerhalb der stationären Versorgungseinrichtung vorkommen.

Schlagworte

Enterobacteriaceae
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