« Projekte
Sie verwenden einen sehr veralteten Browser und können Funktionen dieser Seite nur sehr eingeschränkt nutzen. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser. http://www.browser-update.org/de/update.html
Defektinduzierter Magnetismus in Oxiden
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Ziel des Teilprojektes ist die experimentelle und theoretische Untersuchung von defektinduziertermagnetischer Ordnung in nominell diamagnetischen Oxiden. Die während der ersten Antragsperi- ode erzielten experimentellen und theoretischen Ergebnisse stimmen mit dem allgemein erreichten Konsens überein, dass Defekte, wie z.B. Leerstellen oder Dotierungen mit nicht-magnetischen Elementen, der Hauptgrund für das Auftreten magnetischer Ordnung in sonst diamagnetischen Oxiden sind. In der nächsten Antragsperiode stehen weiterhin Kristalle und Schichten nominell diamagnetischer Oxide im Mittelpunkt des Interesses. Um Ferromagnetismus zu erzeugen, werden die Schichten teilweise mit nichtmagnetischen Elementen dotiert oder durch Behandlung mittels Wasserstoffplasma präpariert. Messungen des zirkularen magnetischen Röntgenstrahl  Dichroismus (XMCD), die oberflächensensitiv arbeiten und besonders die Polarisation der 2p-Bänder des Sauerstoffs analysieren, sollen helfen, den Ursprung dieser ferromagnetischen Signale weiter zu klären. In der bevorstehenden Antragsperiode wird ein Schwerpunkt die Messung der Transport-Eigenschaften von Mikro- und Nanostrukturen sein. Wir planen auch, den Einfluss von Licht auf die magnetischen Eigenschaften der Oxidstrukturen zu studieren. Die theoretischen Untersuchungen auf ab-initio-Niveau zur Interpretation experimenteller Ergebnisse werden fortgesetzt. Aus den ab-initio-Rechnungen werden neben den Austauschparametern auch effektive Paarwechselwirkungen extrahiert. Dies soll erlauben, Segregationseffekte von Defekten in Oberflächen- oder Grenzflächennähe zu simulieren. Damit werden realistischere Abschätzungen der Übergangstemperaturen möglich. Es werden theoretische Modelle für die Photoleitfähigkeit magnetischer Oxide untersucht.

Schlagworte

Defekte in Oxiden, Magnetismus, ab initio Rechnungen, d0-Magnetismus
Kontakt
apl. Prof. Dr. Wolfram Hergert

apl. Prof. Dr. Wolfram Hergert

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Naturwissenschaftliche Fakultät II

Institut für Physik

Von-Seckendorff-Platz 1

06120

Halle (Saale)

Tel.+49 345 5525445

wolfram.hergert(at)physik.uni-halle.de

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...