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Das bilanzpolitische und finanzwirtschaftliche Potential von Rückstellungen dargestellt am Beispiel der Pensionsrückstellungen
Projektbearbeiter:
Toni Krüger, M. Sc.
Finanzierung:
Haushalt;
Der demografische Wandel und deren Auswirkungen auf die umlagefinanzierte Rentenversicherung ist eines der zentralen wirtschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart. Die betriebliche Altersversorgung (bAV) ermöglicht hierbei die eigenverantwortliche und kapitalgedeckte Absicherung des Altersruhestandsniveaus in Kooperation mit dem Arbeitgeber. Mit der verbindlichen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) rückt zusehends die Bilanzierung der Direktzusage, als nach Deckungsmitteln bedeutendster Durchführungsweg, in das Blickfeld der Unternehmen. Hierbei stellt sich die Frage, welchen Einfluss die Direktzusage auf die Unternehmensbilanz hat und wie sich diese durch die Bildung von Pensionsrückstellungen beeinflussen lässt. Eine Vielzahl an Wahlrechten und Ermessensspielräumen ermöglichen es hierbei dem Management gezielt Bilanzpolitik zu betreiben. Insbesondere die Erwartungshaltung über künftige Rechnungsgrundlagen und die Möglichkeit nach Art 67 Abs. 1 EGHGB, den ergebnismindernden Einmaleffekt im Zuge der BilMoG Umstellung über 15 Jahre zu verteilen, ermöglichen eine Analyse und Interpretation des gewählten Bilanzierungsverhaltens. Vor diesem Hintergrund sollen u.a. nachfolgende Fragestellungen theoretisch und auch empirisch untersucht werden: Wovon hängt die Entscheidung über den Durchführungsweg der bAV ab? Welche Ziele verfolgt das Management mit der Bilanzierung der Direktzusage und welchen Einfluss hat dies auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss? Welche unternehmensspezifischen Faktoren beeinflussen die Ausübung von Wahlrechten und Ermessensspielräumen bei der Direktzusage?

Schlagworte

betriebliche Altersversorge
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