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Akzeptanz der Offshore-Windenergienutzung
Projektbearbeiter:
Johannes Pohl, Christiane Hahn
Finanzierung:
Bund;
Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für politische und andere
Entscheidungsträger, um den Ausbau der Offshore-Windenergienutzung möglichst konfliktarm zu gestalten und zur Verbesserung der allgemeinen Akzeptanz der Windenergienutzung beizutragen.
Mögliche Auswirkungen von Offshore-Windfarmen auf die ansässige Bevölkerung, lokale Gewerbetreibende (z. B. Fischer, tourismusabhängige Geschäftsleute) und Touristen werden untersucht. Dazu werden im Abstand von zwei Jahren in vier Untersuchungsregionen Befragungen der drei genannten Gruppen durchgeführt. Einbezogen wird ebenfalls die Bewertung des Baus neuer Stromleitungstrassen. Die Befragungen werden durch trainierte
Interviewer durchgeführt, eingesetzt wird ein standardisierter Fragebogen. Als Testregionen werden eine Nord- und Ostseeregion ausgewählt, in denen der Bau einer Offshore-Windfarm zeitnah erfolgt. In der Nordsee trifft dies für das Testfeld Alpha Ventus zu, in der Ostsee auf die Offshore-Windfarm Baltic I. Als NordseeTestregion werden entsprechend die Inseln Borkum und Norderney ausgewählt.,als Ostsee-Testregion die Küstenregion Darß/Zingst. Als Vergleichsregionen dienen die Insel Föhr und Usedom .

Anmerkungen

Das Projekt wird interdisziplinär durchgeführt. Beteiligt sind die Technische Universität München, die Technische Universität Berlin und die Hochschule Bremerhaven.

Schlagworte

Enerneuerbare Energien. Offshore-Windenergienutzung, soziale Akzeptanz
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