Die traurige Wirkung der Arbeitslosigkeit zerlegen
Projektleiter:
Finanzierung:
Haushalt;
In diesem Projekt wird untersucht, warum arbeitslose Personen ein geringeres emotionales Wohlbefinden angeben als erwerbstätige Personen - auch in der Freizeit. Frühere Forschungsarbeiten (z. B. Knabe, Schöb, Rätzel und Weimann, Economic Journal, 2010) haben gezeigt, dass Arbeitslosigkeit die Lebenszufriedenheit nicht nur durch Einkommensverluste oder das Fehlen eines arbeitsbezogenen Zwecks verringert, sondern auch, weil die Freizeit selbst weniger Spaß macht - ein Phänomen, das als "traurig machender Effekt" der Arbeitslosigkeit bekannt ist.
Das Projekt zielt darauf ab, die Kanäle zu entschlüsseln und zu quantifizieren, über die dieser traurig machende Effekt zustande kommt. Anhand von Zeitnutzungs- und Wohlbefindenstagebuchdaten aus dem UK Time Use Survey (UKTUS 2014-2015), dem American Time Use Survey (ATUS 2010-2013, 2021) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP 2012-2015) analysieren wir, wie Arbeitslose und Erwerbstätige ihr emotionales Wohlbefinden bei verschiedenen täglichen Aktivitäten erleben.
Die empirische Strategie kombiniert Mediationsanalysen und Oaxaca-Blinder-Zerlegungen.
Vorläufige Ergebnisse aus den UKTUS-Daten bestätigen einen signifikanten traurig machenden Effekt der Arbeitslosigkeit, insbesondere für Männer und bei zentralen Freizeitaktivitäten. Unterschiede im Einkommen, in der Dauer der Tätigkeit oder in der Ausbildung erklären jedoch nur einen geringen Teil dieses Unterschieds. Der konsistenteste Faktor ist, dass Arbeitslose einen größeren Teil ihrer Freizeit allein verbringen, was den emotionalen Gewinn aus nicht-beruflichen Aktivitäten stark reduziert.
Durch die Integration von Daten aus mehreren Ländern und Datensätzen versucht das Projekt, die Mechanismen hinter den emotionalen Kosten der Arbeitslosigkeit zu klären und potenzielle politische Hebel zu identifizieren, um die psychologische Belastung zu mindern.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Das Projekt zielt darauf ab, die Kanäle zu entschlüsseln und zu quantifizieren, über die dieser traurig machende Effekt zustande kommt. Anhand von Zeitnutzungs- und Wohlbefindenstagebuchdaten aus dem UK Time Use Survey (UKTUS 2014-2015), dem American Time Use Survey (ATUS 2010-2013, 2021) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP 2012-2015) analysieren wir, wie Arbeitslose und Erwerbstätige ihr emotionales Wohlbefinden bei verschiedenen täglichen Aktivitäten erleben.
Die empirische Strategie kombiniert Mediationsanalysen und Oaxaca-Blinder-Zerlegungen.
Vorläufige Ergebnisse aus den UKTUS-Daten bestätigen einen signifikanten traurig machenden Effekt der Arbeitslosigkeit, insbesondere für Männer und bei zentralen Freizeitaktivitäten. Unterschiede im Einkommen, in der Dauer der Tätigkeit oder in der Ausbildung erklären jedoch nur einen geringen Teil dieses Unterschieds. Der konsistenteste Faktor ist, dass Arbeitslose einen größeren Teil ihrer Freizeit allein verbringen, was den emotionalen Gewinn aus nicht-beruflichen Aktivitäten stark reduziert.
Durch die Integration von Daten aus mehreren Ländern und Datensätzen versucht das Projekt, die Mechanismen hinter den emotionalen Kosten der Arbeitslosigkeit zu klären und potenzielle politische Hebel zu identifizieren, um die psychologische Belastung zu mindern.
Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 26.02.2026
Kontakt
Prof. Dr. Andreas Knabe
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Lehrstuhl VWL, insb. Finanzwissenschaft
Universitätsplatz 2
39106
Magdeburg
Tel.:+49 391 6758546
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