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Wernigeröder Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz begeht 20-jähriges Bestehen
von Andreas Schneider

Anlässlich seines „20. Geburtstages“ veranstaltet der Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz am Donnerstag, dem 18. Oktober, in der „Papierfabrik“ (Haus 9) den 12. Wernigeröder Automatisierungs- und Informatik-Tag (WAIT). Von 9 bis 18 Uhr bietet das Programm auf dem Campus Informationen zur Historie, Einblicke in Absolventen-Karrieren sowie Neuigkeiten zur Forschung und Entwicklung. Alumni, Hochschullehrer und eingeladene Gastreferenten stellen das Profil und die Leistungsfähigkeit des Fachbereichs vor, zeigen Trends in der Automatisierungstechnik auf und erinnern an den Pioniergeist der Anfangsjahre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter http://wait12.hs-harz.de zu finden, wo auch die Möglichkeit zur Anmeldung besteht.

Die Geschichte des Fachbereichs Automatisierung und Informatik - kurz FB AI - begann 1992, ein Jahr nach Hochschulgründung. „Damals mussten alle unter dem kürzlich verstorbenen Gründungsdekan, Prof. Dr. Walter Gießler, Pionierarbeit leisten“, erzählt der heutige Dekan Prof. Dr. Bernhard Zimmermann. Die Ingenieurausbildung startete seinerzeit mit nur 29 Studierenden. „Weil Industrie und mittelständische Unternehmen in den neuen Bundesländern zeitgemäß und effektiv wirtschaften wollten, mussten sie - mittels industrieller Informatik - automatisieren“, so Zimmermann, selbst Informatiker, weiter. Die ersten beiden Studiengänge, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Ingenieurinformatik, waren damals begrifflich sowie inhaltlich ungewöhnlich. Dass dieser Weg richtig war, zeigte die hohe Nachfrage nach Praktikanten und Absolventen.

Seither hat der Fachbereich eine bemerkenswerte Entwicklung genommen. Unter dem Motto „High-Tech und Internet“ wurden die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Kommunikationsinformatik sowie Kommunikationstechnik gestartet. „Das breite Spektrum umfasst heute alle Ingenieur- und Informatik-Studiengänge der Hochschule Harz und schließt duale, E-Learning-, Master- und spezielle Weiterbildungsangebote für das Land Sachsen-Anhalt ein“, erklärt der Dekan. Eine besondere Stärke des kleinsten Fachbereichs der Hochschule Harz liegt in der Forschung; unterrichtet wird am FB AI nur ein Viertel der hiesigen Studenten, es werden dort jedoch mittlerweile die Hälfte aller Drittmittel eingeworben. Intensive Kooperationen mit regionalen Unternehmen, bei denen zudem zahlreiche Absolventen den Berufseinstieg erfolgreich meisterten, sowie enge internationale Beziehungen, runden das Profil ab und sorgen dafür, dass neuen Herausforderungen auch in Zukunft optimistisch begegnet wird. So betont Prof. Dr. Zimmermann: „Unsere bisherige erfolgreiche Entwicklung war nur möglich dank der Motivation und des Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - sei es als Professoren, Lehrkräfte, Laboringenieure oder in der Verwaltung - die ihre Hauptaufgabe stets darin sahen, eine moderne und qualitativ hochwertige akademische Ausbildung und Forschung zu ermöglichen“.