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Protocol optimization for DOK2 immunoprecipitation from murine splenic and thymic T-cell preparations
Hristov, Kroum ; Lindquist, Jonathan A. ; Schraven, Burkhart
Dokladi na Bălgarskata Akademija na Naukite. - Sofija : Akademija, Bd. 64.2011, 7, S. 979-986
Impact : 0.219
Bibliographie: Originalartikel in begutachteter internationaler Zeitschrift Link Zitationen
PD Dr. Jonathan Lindquist

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Pro-entzündliche Zytokine sind an zahlreichen entzündlichen Prozessen beteiligt. Dabei spielt der Tumor-Nekrose-Faktor α (TNFα) eine wesentliche Rolle in der Aktivierung pro-entzündlicher Zytokin-Kaskaden. TNFα-blockierende Medikamente können die pro-entzündliche Wirkung zwar unterdrücken, zeigen jedoch starke Nebenwirkungen. Daher konzentriert sich die Forschung nun auf die Beeinflussung der Zytokin-induzierenden Signalwege in den Zellen. Ein vielversprechender Kandidat ist das Progranulin. Studien zeigen, dass Progranulin seine anti-entzündliche Wirkung vermutlich über die Bindung an TNFR1/2 vermittelt.

Ergebnisse unserer Gruppe zeigen eine Verbindung von YB-1 und immunologischen Prozessen. Neben einer chemoattraktiven Wirkung fanden wir eine Inhibierung der TNF-TNFR-Bindung. Derzeit testen wir die Hypothese, dass eine Progranulin/YB-1-Interaktion für die immunmodulatorische Funktion des Progranulins in Bezug auf TNFα-vermittelte Entzündungsprozesse wesentlich ist.
Prof. Dr. Burkhart Schraven

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Burkhart Schraven untersucht Fragestellungen der Molekularen und Klinischen Immunologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Was passiert, wenn sich das Immunsystem mit Bakterien, Pilzen, Viren oder körperfremden Substanzen auseinandersetzt? Welche Signalwege und –komponenten werden angeschaltet und wie „reden“ die Signalmoleküle miteinander, um die Immunantwort zu steuern? Die biochemischen Reaktionen, die ablaufen, wenn ein Organismus “Gefahr“oder „Fremd“ erkennt sind sehr komplex. Da wird in und auf Zellen migriert, angeheftet, ausgebaut und umgebaut, mit dem Ziel den eigenen Organismus vor Krankheit und Schaden zu schützen. Mit vereinten Kräften untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und des HZI in interdisziplinären Projekten wer dabei mit wem und vor allem wie interagiert.
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