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Forschung und Innovation - 10. Magdeburger Maschinenbau-Tage ; 27. - 29. September 2011
Kasper, Roland ; Gabbert, Ulrich ; Grote, Karl-Heinz ; Karpuschewski, Bernhard ; Lindemann, Andreas ; Schmidt, Bertram ; Tschöke, Helmut ; Vajna, Sándor ; Rose, Gerd ; Jumar, Ulrich ; Schenk, Michael ; Schmucker, Ulrich
Magdeburg: Univ., 2011; 1 CD-ROM; 12 cm, ISBN 978-3-940961-60-0; Kongress: Magdeburger Maschinenbau-Tage; 10 (Magdeburg) : 2011.09.27-29
Bibliographie: Herausgeberschaft
Prof. i. R. Ulrich Gabbert

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Prof. Gabbert ist am Institut für Mechanik, Lehrstuhl Numerische Mechanik, der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Bauteilanalyse (Statik, Festigkeit, Dynamik, Wärmeleitung, Akustik) sowie der Simulation und Optimierung von komplexen dreidimensionalen Bauteilen. Der Einsatz der Finite-Elemente-Methode (FEM) sowie die Entwicklung neuer leistungsfähiger Berechnungs- und Simulationsmethoden und deren industrielle Nutzung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Aktuelle Themen sind die Berechnung der Wellenausbreitung in zellularen Materialien, die Berechnung der Schallabstrahlung von PKW-Komponenten und ihre psychoakustische Bewertung (Verbrennungs- und Elektromotoren, Kapselsysteme, Radnabenmotoren), die Festigkeitsberechnung von hochbeanspruchten Druckgußbauteilen unter Einbeziehung der Porenmorphologie sowie die Kopplung von FEM-Modellen mit Daten aus der Computertomographie.
Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinrich Grote

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karl.grote@ovgu.de

"Mittlerweile verbindet man Magdeburg im deutschen Maschinenbau mit hohen Standards und hervorragend ausgebildeten Absolventen" schwärmt der weltoffene Wissenschaftler, der neben seinen Lehr- und Forschungstätigkeiten im Bereich der Konstruktion und Produktentwicklung in den USA und Magdeburg auch den "DUBBEL" - das Taschenbuch für den Maschinenbau herausgibt und nun mit seinem Kollegen Prof. Antonsson vom CALTECH in Pasadena auch in englischer Sprache als "The Handbook of Mechanical Engineering" als Standardwerk für Ingenieure weltweit. "Das Niveau dieser Bücher ist erstklassig, was vor allem an den international renommierten Autoren liegt", berichtet Prof. Grote mit Stolz.
Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Karpuschewski

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karpu@ovgu.de

Herr Professor Karpuschewski, worauf kommt es Anwendern bei der Verzahnung besonders an?

Entscheidend ist die Qualität. Das erkennen Sie schon im Alltag. Dass ein Fahrzeuggetriebe ausfällt, kommt allenfalls bei Extrembelastungen wie in der Formel 1 vor. Bei allen anderen Anwendungen – vom Fahrzeugbau bis hin zu Getrieben von Windkraftanlagen – wird ein Ausfall schlichtweg nicht akzeptiert. Gleichzeitig stehen die Hersteller unter einem enormen Kostendruck. Das Ziel ist also die optimale Kombination von Qualität und Produktivität.
Prof. Dr.-Ing. Andreas Lindemann

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Durch die dezentrale Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen etablieren sich zusätzlich zu den schon seit langem eingesetzten leistungselektronischen Lasten z. B. Schaltnetzteilen, wie sie sich in fast allen elektronischen Geräten mit Netzanschluß finden auch leistungselektronische Quellen im Netz: So sorgen Solarwechselrichter für die Einspeisung der von Solarzellen abgegebenen Energie ins Wechselspannungs-Netz und auch drehzahlvariabler Betrieb von netzgekoppelten Windgeneratoren ist nur durch leistungselektronische Umfomung möglich. Den durch die dezentrale Einspeisung veränderten Lastflüssen im Netz kann mit HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) oder FACTs (Flexible AC Transmission Systems) Rechnung getragen werden, welche ebenfalls auf Leistungselektronik basieren. Für eine Umstellung der elektrischen Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist die Leistungselektronik also unverzichtbar. Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Leistungselektronik sind ihr gewidmet.
Prof. Dr. Georg Rose

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georg.rose@ovgu.de

Der Forschungsschwerpunkt Medizintechnik ist aus der engen Kooperation der Fakultäten für Medizin, Neuro- und Ingenieurwissenschaften sowie Informatik entstanden. Zusammen mit drei Großforschungseinrichtungen (Max-Planck-Institut, Fraunhofer-Institut, Leibniz-Institut) ist ein Wissens- und Forschungsschwerpunkt mit weltweitem Renommee entstanden, der für die Forschung und Entwicklung im Bereich Medizintechnik eine ideale Umgebung darstellt. Die Ausbildung und Forschung im Rahmen des neuen Studiengangs "Medical Systems Engineering" wird von sechs Fakultäten, dem Leibniz-Institut sowie der Industrie - hier insbesondere der Firma Siemens als Pate der Magdeburger Ingenieurwissenschaften - getragen. In 2012 ist es dem Schwerpunkt gelungen, zu einem der bundesweit 10 Gewinner der BMBF-Ausschreibung "Forschungscampus" zu gehörgen und zusammen mit dem industriellen Partner Siemens Healthcare den Campus "STIMULATE" aufbauen zu können, welcher bis zu 15 Jahren gefördert wird.
Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Schenk

Universitätsplatz 2

39106 Magdeburg

Tel.+49 391 6718601

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schenk@iff.fhg.de

Entwicklung und Anpassung von digitalen Werkzeugen für Planung und Betrieb, Leitstände und Portale für intelligente Logistikketten, Zustandsbewertung und Entscheidungsunterstützung für technische Logistiksysteme, Planung und Optimierung von Fabriken und Logistiksystemen und -netzen, Analyse, Bewertung und Gestaltung von physischen und digitalisierten Logistikprozessen. Modellierung und Simulation automatisierungstechnischer Produkte und Systeme mit Methoden des Virtuellen Engineerings, Virtuelle Inbetriebnahme von Maschinen und Anlagen, Nutzung von modernsten Industrie- und Forschungslaboren zur Entwicklung und Optimierung von Produktmodellen, innovative Qualifizierungsleistungen, Konzipierung, Realisierung und Evaluierung technologiebasierter Trainingsprogramme, VR-basierte Trainings-module für Fachkräfte in der Bedienung und Wartung von technischen Anlagen, praxisnahe Ausbildung und Qualifizierung an virtuellen 3-D-Modelle, Training kann orts- u. zeitunabhängig durchgeführt werden
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