« Publikationen
Forschung in Bewegung - 9. Magdeburger Maschinenbau-Tage ; 30.09. - 01.10.2009 ; Tagungsband
Kasper, Roland ; Gabbert, Ulrich ; Grothe, Karl-Heinz ; Karpuschewski, Bernhard ; Lindemann, Andreas ; Schmidt, Bertram ; Tschöke, Helmut ; Vajna, Sándor
Magdeburg: Univ., 2009; 544 S.: Ill., graph. Darst.; 30 cm, ISBN 978-3-940961-36-5; Kongress: Magdeburger Maschinenbau-Tage; 9 (Magdeburg) : 2009.09.30-10.01
Bibliographie: Herausgeberschaft
Prof. i. R. Ulrich Gabbert

Universitätsplatz 2

39106 Magdeburg

Tel.+49 391 6718609

Fax:+49 391 6712439

ulrich.gabbert@ovgu.de

Prof. Gabbert ist am Institut für Mechanik, Lehrstuhl Numerische Mechanik, der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg tätig. Er verfügt über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der Bauteilanalyse (Statik, Festigkeit, Dynamik, Wärmeleitung, Akustik) sowie der Simulation und Optimierung von komplexen dreidimensionalen Bauteilen. Der Einsatz der Finite-Elemente-Methode (FEM) sowie die Entwicklung neuer leistungsfähiger Berechnungs- und Simulationsmethoden und deren industrielle Nutzung stehen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Aktuelle Themen sind die Berechnung der Wellenausbreitung in zellularen Materialien, die Berechnung der Schallabstrahlung von PKW-Komponenten und ihre psychoakustische Bewertung (Verbrennungs- und Elektromotoren, Kapselsysteme, Radnabenmotoren), die Festigkeitsberechnung von hochbeanspruchten Druckgußbauteilen unter Einbeziehung der Porenmorphologie sowie die Kopplung von FEM-Modellen mit Daten aus der Computertomographie.
Prof. Dr.-Ing. habil. Bernhard Karpuschewski

Universitätsplatz 2

39106 Magdeburg

Tel.+49 391 6758568

Fax:+49 391 6742370

karpu@ovgu.de

Herr Professor Karpuschewski, worauf kommt es Anwendern bei der Verzahnung besonders an?

Entscheidend ist die Qualität. Das erkennen Sie schon im Alltag. Dass ein Fahrzeuggetriebe ausfällt, kommt allenfalls bei Extrembelastungen wie in der Formel 1 vor. Bei allen anderen Anwendungen – vom Fahrzeugbau bis hin zu Getrieben von Windkraftanlagen – wird ein Ausfall schlichtweg nicht akzeptiert. Gleichzeitig stehen die Hersteller unter einem enormen Kostendruck. Das Ziel ist also die optimale Kombination von Qualität und Produktivität.
Prof. Dr.-Ing. Andreas Lindemann

Universitätsplatz 2

39106 Magdeburg

Tel.+49 391 6758594

Fax:+49 391 6742408

andreas.lindemann@ovgu.de

Durch die dezentrale Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen etablieren sich zusätzlich zu den schon seit langem eingesetzten leistungselektronischen Lasten z. B. Schaltnetzteilen, wie sie sich in fast allen elektronischen Geräten mit Netzanschluß finden auch leistungselektronische Quellen im Netz: So sorgen Solarwechselrichter für die Einspeisung der von Solarzellen abgegebenen Energie ins Wechselspannungs-Netz und auch drehzahlvariabler Betrieb von netzgekoppelten Windgeneratoren ist nur durch leistungselektronische Umfomung möglich. Den durch die dezentrale Einspeisung veränderten Lastflüssen im Netz kann mit HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) oder FACTs (Flexible AC Transmission Systems) Rechnung getragen werden, welche ebenfalls auf Leistungselektronik basieren. Für eine Umstellung der elektrischen Energieversorgung auf erneuerbare Quellen ist die Leistungselektronik also unverzichtbar. Forschung und Lehre am Lehrstuhl für Leistungselektronik sind ihr gewidmet.
Weitere Publikationen der Autoren