Forschungsportal Sachsen-Anhalt
« Projekte

Zielorientierung im Prozess des shared decision making als Grundlage des Therapieerfolges von Patienten mit muskulosketalen Störungen in der stationären Durchführung von physiotherapeutischen Maßnahmen

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die Zielorientierung von Patienten gilt als wichtiger Faktor zur Unterstützung der Therapiemotivation in der stationären Physiotherapie. Die Wirksamkeit dieses Faktors weist jedoch eine unsichere Evidenzlage auf. Zudem ist bis dato nicht klar, wie die Zielorientierung der Patienten in den täglichen physiotherapeutischen Arbeitsablauf implementiert werden kann. Kann durch eine gemeinsame Zielvereinbarung zwischen muskuloskelettal betroffenem Patienten und dem behandelnden Physiotherapeuten das Therapieergebnis bei der stationären physiotherapeutischen Versorgung positiv beeinflusst werden? In einer kontrollierten klinischen Interventionsstudie werden zwei Patientengruppen mit muskuloskelettalen Beschwerden an der unteren Extremität hinsichtlich des Therapieergebnisses verglichen. In der Kontrollgruppe (KG) erhalten die Patienten die übliche Standardtherapie, in der Interventionsgruppe (IG) zusätzlich eine, vom Therapeuten gesteuerte Zielorientierung. Die Baselinewerte der KG aus dem Stair Climb Power Test, der Schmerzlinderung, der Gelenkmobilität, der Zielerreichung, der Patientenzufriedenheit und der Anteil nicht eingehaltener Behandlungstermine werden den Werten der IG gegenübergestellt. Es wird erwartet, dass im Vergleich zur KG die Probanden aus der IG bessere Therapieergebnisse im Stair Climb Power Test, in der Schmerzreduzierung und in der Gelenkbeweglichkeit erreichen. Zudem sollten die Probanden der IG eine höhere Chance aufweisen die erwünschten Ziele zu erreichen. Der Anteil nicht eingehaltener Termine sollte geringer, dafür die Zufriedenheit der Patienten höher sein.

Schlagworte

Physiotherapie, muskulosketale Störungen

Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...