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Zeitstrukturen endokriner Systeme III

Finanzierung:
Das Vorhaben verfolgt das Ziel, den Einfluss von Melatonin auf die Insulinsekretion sowie diabetischer Stoffwechselentgleisungen auf die Melatoninsekretion zu analysieren. Dabei werden circadiane Rhythmizitäten erfasst und der Krankheitswert von Rhythmus-Desynchronisationen im Zusammenhang mit diabetischen Stoffwechselentgleisungen untersucht. Besondere Bedeutung haben die Analyse von Membran- und Kernrezeptoren, von Signaltransduktionswegen und Uhrengenen sowie deren circadiane Oszillationen. Methodologisch werden Zellsysteme, isolierte Gewebe, diabetische und transgene Versuchstiere sowie humanes Operationsmaterial genutzt und zellphysiologischen, immunhistochemischen, elektronen- und konfokalmikroskopischen sowie molekularbiologischen Techniken unterworfen. Die laufenden Arbeiten des Jahres 2005 konzentrierten sich auf zwei Themenbereiche: (a) Zum einen wurden Befund und Ursachen weiter verfolgt, dass bei diabetischen Patienten die Melatoninspiegel signifikant erniedrigt sind. Dieses Phänomen wurde an der GK-Ratte, einem Tiermodell mit Typ2-Diabetes, näher untersucht. (b) Zum anderen ging es um den synchronisierenden Einfluss von Melatonin am Modell von Melatoninrezeptor-defizienten Mäusen (MT1-, MT2- und MT1/MT2-knockout-Mäusen sowie deren Wildform als Kontrolle).

Schlagworte

Chronobiologie, Diabetologie, Endokrinologie, Melatonin, Pineal gland

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