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Wissenschaftliche Erschließung und Digitalisierung des Verlagsarchivs der Firma Gebauer-Schwetschke in Halle von 1733 bis 1839

Projektbearbeiter:
Koop. mit Prof. Dr. Christine Haug, Ralf Jacob, M.A., Bearbeiter: Marcus Conrad M. A., Manuel Schulz
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Im Stadtarchiv Halle befindet sich der geschlossen überlieferte Nachlass der halleschen Druckerei, Verlags- und Buchhandelsfirma Gebauer-Schwetschke, die zu den renommiertesten und wichtigsten deutschen Verlagen des 18. und 19. Jahrhunderts gehört. Aufgrund der weitreichenden Verbindungen des Unternehmens repräsentiert das Verlagsarchiv die wissenschaftlichen Kommunikationsverhältnisse und buchhändlerischen Vernetzungen in ganz Europa, da sich die Kontakte nicht nur in die verschiedenen Territorien des Alten Reiches, sondern darüber hinaus u.a. nach England, Frankreich, in die Schweiz, ins Baltikum, nach Russland, Schweden oder Dänemark erstreckten. Die Vermittlung der Werke von der Produktion über die Distribution bis zur Rezeption ist umfassend dokumentiert, zudem fungierten die halleschen Unternehmen als wichtige Schaltstelle im Geschäftsverkehr anderer Verlagsfirmen. Der umfangreiche Bestand (ca. 25lfm) beinhaltet Originaldokumente aus der Zeit von 1728 bis 1930, in erster Linie Verlagskorrespondenz, Manuskripte, Geschäfts- und persönliche Unterlagen. Die Autorenkorrespondenz im Zusammenhang wichtiger Verlagsprojekte und der Briefverkehr mit Kollekteuren oder Käufern bieten Zeugnisse zahlreicher bedeutender Persönlichkeiten des 18. und 19. Jahrhunderts, darüber hinaus ermöglichen die erhaltenen Unterlagen Einblicke in die Kalkulation und Herstellung der publizierten Werke.

Schlagworte

Altes Reich, Druckerei, England, Gebauer-Schwtschke, Nachlasss, Stadtarchiv

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