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Wasser im Spannungsfeld von öffentlichem Gut und privatwirtschaftlicher Dienstleistung - Fallstudie Uganda
Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Die Verfügbarkeit von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser wurde und wird in vielen Teilen der Welt als kommunale Dienstleistung organisiert. Dabei wird die Bereitstellung von Wasser durch die Konsumenten häufig als die Verfügbarmachung eines öffentlichen Gutes wahrgenommen, für deren Nutzung keine Kostendeckung sondern eine mehr nur symbolische Abgabe erforderlich ist. Umgekehrt entwickeln die staatlichen Betreiber aufgrund der Budgetabsicherungen kein echtes Kosten- und Dienstleistungsbewusstsein. Die hieraus resultierenden Probleme und Mängel sind bekannt. Unter dem Druck schlechter Serviceleistungen und knapper Finanzressourcen erscheint nun die Privatisierung der Wasserbereitstellung und Verteilung als Lösungsoption, um sowohl die öffentlichen Haushalte zu entlasten als auch die Serviceleistung zu verbessern.In Uganda wird seit 1993 mit Unterstützung der Weltbank eine konsequente Privatisierungspolitik verfolgt, die gegenwärtig auch die staatlichen Versorgungsunternehmen mit einbezieht.Das Forschungsvorhaben untersucht die damit verbundenen Optionen und Probleme sowie die aktuellen Erfahrungen vor dem Hintergrund der bestehenden Versorgungssituation im Wassersektor und zielt auf die Erarbeitung von alternativen Handlungsoptionen ab.

Schlagworte

Private Public Partnership, Uganda, Wasserversorgung
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