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In vivo Untersuchung von Nanopartikelformulierungen mittels ICON
Projektbearbeiter:
Sylvia Prilloff
Finanzierung:
Industrie;
Biologische Barrieren stellen für die professionelle Pharmaentwicklung oft ein unüberwindbares Problem dar, da häufig Substanzen, insbesondere Gene, die sich in vitro als therapeutisch äußerst wirksam erweisen, für die Anwendung in vivo dennoch nicht geeignet sind, wenn sie biologische Barrieren nicht oder nur unzureichend überwinden können. Daher besteht ein aktuelles Ziel der pharmazeutischen Industrie darin, Methoden zu suchen, mit deren Hilfe Wirkstoffe in Zellen des Körpers eingeschleust werden können. Auf Basis dieser Problematik wird die ICON-Methode (In Vivo Confocal Neuroimaging) als Standardprüfverfahren für die in vivo Nanopartikelforschung eingesetzt. Erste Ergebnisse zeigen, dass das ICON-Verfahren für Untersuchungen zum Einsatz polymerer Nanopartikel als Trägersystem für Wirkstoffe besonders gut geeignet ist. ICON hat gegenüber Untersuchungen am toten Tier eine sehr viel höhere räumliche und zeitliche Auflösung. Mittels einer am Laser Scanning Mikroskop angeschlossenen Kamera können zusätzlich real-time Filmsequenzen aufgenommen werden. Dies garantiert eine noch bessere zeitliche Auflösung des Übertritts von Partikeln über die Blut-Retina-Schranke.

Schlagworte

In vivo confocal neuroimaging (ICON), Nanoparticels, Nanopartikel, Neuroimaging, retinal ganglion cells, retinale Ganglienzellen
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