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VIBES - Versorgungssituation, VersorgungsInanspruchnahme und Bedarfsanalyse von PatientInnen mit postviralen Syndromen am Beispiel von Post-COVID
Projektleiter:
Prof. Dr. med. Florian Junne , Dr. Binneböse Marius, M.A. Elgner Melanie
Finanzierung:
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss;
Das Projekt zielt darauf ab, ein detailliertes Verständnis der Versorgungslage, der Versorgungsbedarfe und der psychosozialen Bedürfnisse von PatientInnen mit postviralen Symptomkomplexen, insbesondere des Post-COVID-Syndroms (PCS), zu erlangen. Des Weiteren wird auch die Sicht der Gesundheitsprofessionellen zu den oben genannten Dimensionen erfragt und analysiert. Im Rahmen des Projektes soll durch die Ergebnisse der Analysen der genannten Parameter ein partizipativ erarbeitetes Benchmark-Modell für die interdisziplinäre integrierte Versorgung von PatientInnen mit PCS/postviralen Syndrome abgeleitet und vorgelegt werden.
Dieses soll Eingang in die S1-Leitlinie finden und zu konkreten Handlungsempfehlungen (SOPs)
verdichtet werden. Das Projekt wird als multimethodische versorgungswissenschaftliche Studie mit einem
partizipativen Ansatz durchgeführt. Für das Patient-Journey-Mapping als zentraler methodischer
Zugang werden quantitativ GKV-Versorgungsdaten sowie Daten der DigiHero Kohorte analysiert und um qualitative Interviews ergänzt. Das Projekt gliedert sich in folgende Arbeitspakete:

1. Erfassung der Versorgungslage, der Versorgungsbedarfe und der psychosozialen Bedürfnisse auf Basis der bisher in der DigiHero Kohorte erfassten Daten.

2. Verlinkung und vergleichende Analyse der Versorgungsdaten der Krankenkassen (AOK, IKK)
mit den Daten der DigiHero Kohorte.

3. Erfassung von Versorgungserfahrungen, Versorgungsbedarfen und psychosozialen Bedürfnissen in der Primärversorgung sowohl aus Sicht der Gesundheitsprofesionellen (HausärztInnen) als auch PatientInnen mit PCS.

4. Erfassung von Versorgungserfahrungen, Versorgungsbedarfen und psychosozialen Bedürfnissen in PCS-Spezialambulanzen aus Sicht der Gesundheitsprofessionellen (Ambulanzleitungen) als auch PatientInnen mit PCS.

5. Ableitung von Handlungsempfehlungen sowie eines Benchmark-Modells für eine patientInnenorientierte integrierte Versorgung für PatientInnen mit PCS, die möglichst barrierearm und frei von Stigmaerleben sowie in adäquater Adressierung auch die psychosozialen Bedarfe der Betroffenen abbildet. Das Versorgungsmodell soll im Rahmen zukünftiger Versorgungsstudien auf Anwendbarkeit, Akzeptanz und Kosten-Effektivität überprüft werden.
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