Verständnis der unausgewogenen Signalübertragung durch JAK2-V617F bei myloproliferativen Neoplasmen durch qualitative und quantitative Modellierung
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Finanzierung:
Bund;
Das interdisziplinäre Forschungsprojekt JAK-Sys befasst sich mit dem Verständnis der komplexen Signalwege und Einflussfaktoren sowie mit der Identifizierung von therapeutischen Zielen für myeloproliferative Neoplasien (MPN). Bei MPN handelt es sich um eine Gruppe von Erkrankungen des Knochenmarks, bei denen der größte Teil der Hämatopoese stattfindet. Die aktivierende JAK2-V617F-Mutation wird bei der Mehrzahl der myeloischen Erkrankungen gefunden [1,2], was bedeutet, dass sie und ihre spezifischen Signalwege (siehe Abbildung oben) attraktive therapeutische Ziele darstellen. Andererseits ist der JAK2-Signalweg nicht nur ein Faktor für neoplastische Zellen, sondern auch für die normale Hämatopoese notwendig. Daher ist die vollständige Ausrottung des bösartigen Klons keine therapeutische Option. Derzeit gibt es nur begrenzte Kenntnisse über die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen und die daraus resultierenden Fehlregulationen, die mit der JAK2-V617F-Expression verbunden sind. Aufgrund der inhärenten Komplexität und der Mischung aus quantitativen und qualitativen biologischen und experimentellen Informationen reichen reine biologische Deduktionen und Experimente jedoch nicht aus, um das Zusammenspiel der beteiligten Faktoren abzuleiten und zu verstehen. Die Schlüsselmethodik dieses Projekts besteht daher in der Anwendung kombinierter quantitativer und qualitativer systembiologischer Modellierungsansätze zusammen mit modellgesteuerten biologischen Experimenten. Mit diesem neuartigen Ansatz wollen wir
- die Dynamik und die Mechanismen der JAK2-V617F-abhängigen deregulierten Signalübertragung, wie sie bei myeloproliferativen Neoplasmen auftritt, zu untersuchen und
- die rationale Identifizierung geeigneter Interventionsstrategien für die therapeutische Behandlung von myeloproliferativen Neoplasmen . [Experimentelle und theoretische Partner werden eng zusammenarbeiten, um mit diesem kombinierten Ansatz die Schlüsselmechanismen hinter der abweichenden JAK2-Signalgebung aufzuklären und schließlich die potenzielle Effizienz von Interventionsstrategien zur Bekämpfung von JAK2-V617F-vermittelten myeloproliferativen Neoplasmen vorherzusagen. Dieser Text wurde mit DeepL übersetzt am 29.12.2025
Schlagworte
JAK-Sys, MPN
Kooperationen im Projekt
Kontakt
Prof. Dr. Thomas Fischer
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Universitätsklinik für Hämatologie, Onkologie und Zelltherapie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6713266
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