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Vergleichende Kinomanalyse in CD34-positiven hämatopoetischen Zellen von Patienten mit JAK2V617F-positiven myeloproliferativen Erkrankungen
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Fördergeber - Sonstige;
Während die chronisch myeloische Leukämie (CML) durch die Bildung des leukämiespezifischen BCR-ABL Onkogens charakterisiert ist, waren bei der idiopathischen Myelofibrose (IMF), Polycythemia rubra vera (PV) und essentiellen Thrombozytose (ET) lange keine pathognomonischen molekularen Marker bekannt. Die Beschreibung der JAK2-V617F Mutation bei myeloproliferativen Erkrankungen war die bahnbrechende Entdeckung des Jahres 2005 in der Hämatologie.
Bei einem Großteil der Patienten mit PV (bis zu 97 %), ET (bis zu 57 %) und IMF (bis zu 57 %) wurde die Punktmutation Val617Phe in der Tyrosinkinase JAK2 identifiziert. JAK2 ist eine zytoplasmatische Tyrosinkinase, die eine Schlüsselrolle in der Signaltransduktion von mehreren hämatopoetischen Wachstumsfaktor-Rezeptoren z.B. EPO-Rezeptor spielt. Diese Befunde verbessern entscheidend unser gegenwärtiges Verständnis der molekularen Pathogenese dieser Erkrankungen. Darüber hinaus kann die Identifizierung der JAK2 Mutation neuen Ansätzen zur Diagnose, Klassifizierung und Therapie der myeloproliferativen Erkrankung den Weg bereiten.
In unserer AG untersuchen wir die Mechanismen der Signaltransduktion der JAK2-V617F Mutation hinsichtlich ihrer Bedeutung für die onkogene Transformation.

Schlagworte

JAK2, V617F
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