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Verbesserung der Stickstoff-Effizienz der organischen und mineralischen N-Düngung durch Anwendung des Gülle-Strip-Till-Verfahrens sowie der N-Injektion
Projektbearbeiter:
Denise Bednorz, Benjamin Pietzner
Finanzierung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt ;
Ziel des  Projektes ist es, die N-Effizienz durch geeignete Verfahren der Düngeapplikation organischer und mineralischer Düngemittel und der reduzierten Bodenbearbeitung zu erhöhen. Projektschwerpunkte sind dabei die Anwendung des Gülle-Strip-Till-Verfahrens und die Injektionsdüngung mit mineralischem N.Bei dem Gülle-Strip-Till-Verfahren wird eine reduzierte Bodenbearbeitung in Form der Streifenbearbeitung (strip tillage) mit der Gülle-Injektion kombiniert. Aufgrund des geringeren Anteils bearbeiteter Fläche bei der Streifenbearbeitung (nur in der Saatreihe) kann ein im Vergleich zur ganzflächigen Bodenbearbeitung minimierter N-Umsatz und dadurch geringere Nitrat-Austräge erzielt werden. Infolge der gezielten Applikation des Düngers in die Wurzelzone bei Gülle-Injektion werden des Weiteren eine höhere N-Ausnutzung des Düngers sowie reduzierte NH3-Emissionen erwartet. Aufgrund der Bedeckung der unbearbeiteten Fläche mit abgestorbenem Pflanzenmaterial resultieren zudem in jedem Fall ein höherer Erosionsschutz und eine Konservierung der Bodenfeuchte.
Bei der N-Injektionsdüngung  wird der Dünger in tiefere Bodenschichten appliziert und bietet daher insbesondere bei Austrocknung der oberen Bodenkrume im Vergleich zur oberflächigen Applikation den Vorteil einer besseren Nährstoffversorgung. Daher werden stabilere Erträge in Trockenphasen und insgesamt eine verbesserte N-Effizienz erwartet.  Die Tiefenapplikation des Düngers kann darüber hinaus erheblich zu einer Reduktion gasförmiger NH3-Verluste beitragen. Aufgrund der Steigerung der N-Effizienz besitzt diesesVerfahren ein hohes Potential, Düngeraufwandmengen zu reduzieren und damit Umweltbelastungen zu minimieren. Im Rahmen des Projektes werden bei Anwendung der beiden genannten Verfahren (Gülle-Strip-Till und N-Injektion) folgende Schwerpunkte untersucht:
  • N-Austräge über die Pfade Sickerwasser und Dränabfluss
  • Potentiell verlagerbarer N im Boden
  • Zeitliche und räumliche Stabilität angelegter N-Depots
  • Gasförmige N-Verluste (NH3 und N2O)
  • Bodenfeuchteverlauf
  • Pflanzenerträge und N-Entzüge
  • Ökonomische Bewertung der Verfahren
  Im Ergebnis der Untersuchungen sollen mit den Praxispartnern die möglichen Optimierungen hinsichtlich Maschineneinsatz, Anbauverfahren und Düngemanagement herausgearbeitet werden, die in einem bodenschonenden und wassersparenden Anbauverfahren zu hohen und stabilen Erträgen mit entsprechenden N-Entzügen führen. Durch die verlustarme Düngerapplikation soll die Verwertung von Gülle- bzw. mineralischem N durch die Pflanze verbessert werden, so dass insgesamt die N-Düngemenge reduziert werden kann.

Schlagworte

Düngung, Stickstoff

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