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Untersuchungen zum oxidativen Stress bei Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz vor und nach Hämodialyse. Welche Rolle spielen F2-Isoprostane und Oxysterole als Biomarker der Lipidperoxidation?
Finanzierung:
Haushalt;
2. Methodik: a) F2-Isoprostan-Quantifizierung in Serum- und Plasmaproben von Hämodialysepatienten mittels Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC/MS). Etablierung der Probenaufarbeitung und der GC/MS-Analytik. b) Oxysterolanalytik mittels Gaschromatographie. Einführung und Etablierung der Methode; Optimierung der zeitaufwändigen Probenaufbereitung. 3. Wesentliche Ergebnisse: Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und Langzeithämodialyse sind einem erhöhten oxidativen Stress ausgesetzt. Die etwa 6-fache Erhöhung der F2-Isoprostankonzentrationen im Plasma von Hämodialysepatienten korreliert mit der erhöhten Bildung von Markern der Entzündung (C-reaktives Protein) und der Erniedrigung endogener Antioxidantien (Askorbat, alpha-Tocopherol). Oxidationsprodukte des Cholesterols, sogenannte Oxysterole, sind im Plasma von Hämodialysepatienten ebenfalls signifikant erhöht im Vergleich zu den Gehalten in Plasmaproben gesunder Kontrollpersonen. Sieben verschiedene Oxysterole konnten identifiziert und quantifiziert werden. Der Anteil am Gesamtcholesterol beträgt zwischen 4 und 15%. Den Oxysterolen werden atherosklerose-stimulierende Effekte zugeschrieben, die zu einem erhöhten kardiovaskulärem Risiko der Patienten beitragen können.

Schlagworte

Biomarker der Lipidoxidation, Chronische Niereninsuffizienz, F2-Isoprostane, Oxysterole

Publikationen

2005
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