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Untersuchungen zum Einfluss des Oberflächen- und Werkstoffzustandes auf die Widerstandspunktschweißbarkeit partiell formgehärteter Bauteile
Projektbearbeiter:
MSc Oleksii Sherepenko
Finanzierung:
BMWi/AIF;
Formgehärtete Bauteile werden zunehmend im Karosseriebau zur Erzielung der Festigkeitsanforderungen bei möglichst geringem Gewicht eingesetzt. In der Serienproduktion bilden sich Bauteiloberflächen mit unterschiedlichen Diffusionsschichtdicken und Schichtzusammensetzungen aus. Dieser Effekt ist in stärkerem Maße bei partiell gehärteten Bauteilen zu beobachten, insbesondere bei denen, deren Festigkeit durch unterschiedliche Temperaturen während der Wärmebehandlung im Ofen eingestellt wird. Hierbei ist von erheblichen schwankenden Schichtdicken auszugehen, die zu unterschiedlichen Verhalten derartiger Bauteile beim Schweißen führt.
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die Auswirkungen derartiger Schichteigenschaften auf die Ergebnisse beim Widerstandspunktschweißen analysiert. Die Projektziele sind:
  • Klärung der werkstofflichen Vorgänge beim Widerstandspunktschweißen des formgehärteten Stahles 22MnB5 in unterschiedlichen Oberflächen- und Gefügezuständen beim Herstellen ausgewählter 2- und 3-Blechverbindungen,
  •  Aussagen zu den erreichbaren mechanischen Verbindungseigenschaften (Härte, Kräfte, Bruchdehnungen) und dem Versagensverhalten bei statischer und schlagartiger Belastung,
  •  Ermittlung der elektrischen Widerstände in Abhängigkeit unterschiedlicher Überzugskonzepte, Auflagedicken und Gefügestrukturen,
  • Einfluss dieser Widerstände auf das Schweißergebnis und Ableitung von Grenzwerten für die Zustände der Beschichtungen,
  • Bestimmung von Eingangsdaten für die Prozesssimulation unterschiedlicher Schichteigenschaften für die Parametervorhersage

Schlagworte

Oberflächenzustand, Widerstand
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