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Untersuchungen zur Rolle des pro-Epidermal Growth Factor (proEGF) in humanen Schilddrüsenneoplasien

Finanzierung:
Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung & Forschungsförderung;
Der Epidermal Growth Factor (EGF) wirkt als Dedifferenzierungsfaktor in humanen Schilddrüsenzellen. Das membranständige proEGF wird in humanen Schilddrüsentumorzelllinien und Geweben exprimiert. Über die physiologische Bedeutung der membranständigen EGF-Proform in der humanen Schilddrüse ist nichts bekannt. In dem Projekt wird die Rolle der cytoplasmatischen EGF Domäne (proEGFcyt) auf die Proliferation und Migration in der Schilddrüsentumorzelllinie FTC-133 untersucht. Es wurden stabile humane FTC-133 Transfektanten hergestellt, welche die folgenden cytoplasmatischen proEGF Domänen als lösliche Form überexprimieren: komplette cytoplasmatische Domäne (proEGFcyt), cytoplasmatische Exone 22 und 23 (proEGF22.23), nur Exon 22 (proEGF22) und eine neuartige proEGF-Spliceform mit Deletion von Exon 23 und out-of-frame Insertion eines trunkierten Exon 24 (proEGFdel23). Morphologische Veränderungen der FTC-133 proEGFcyt und proEGF22.23 im Vergleich zu proEGFdel23 oder Leervektorkontrollen konnte auf posttranslationale Modifikationen des Mikrotubuli-Systems zurückgeführt werden. In den proEGFcyt-Transfektanten zeigt t-SNARE-Komponent SNAP25 hochreguliert und siRNA gegen SNAP25 induzierte eine Down-Regulation der Pro-Cathepsin L.

Schlagworte

EGF, Transfektanten, humanen Schilddrüsenzellen, siRNA

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