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Untersuchungen zu molekularen Ursachen und Folgen der Perforin-Depletion und -Hyperreleasability zytotoxischer T-Lymphozyten in Patienten mit Atopischer Dermatitis
Finanzierung:
Bund;
Das Atopie-Syndrom, bestehend aus Atopischer Dermatitis (AD), Rhinokonjunktivitis allergica und allergischem Asthma bronchiale, betrifft bis zu 30% der deutschen Bevölkerung. Seine Immunpathologie ist häufig gekennzeichnet durch ein gestörtes TH1/TH2-Gleichgewicht mit einem Überwiegen einer TH2-Antwort, durch eine Hyper-IgE-Immunglobulinämie, Autoimmunphänomene, Hyperreleasability von Entzündungsmediatoren aus Granulozyten und Mastzellen, sowie durch eine erhöhte Empfänglichkeit für virale Infektionen. Kürzlich konnten wir in der CD8+ zytotoxischen T-Lymphozytenpopulation von Atopikern einen massiven Defekt des Perforinhaltigen lytischen Granulasystems nachweisen. Ziele des vorliegenden Antrages sind: 1.) Am Beispiel der Atopischen Dermatitis zum Verständnis der diesem Defekt zugrunde liegenden Ursachen beizutragen (Biogenese, Signalkaskaden). Dabei finden die auf dem kürzlich identifizierten AD-lokus (Chromosom 3q21) kodierten Proteine besondere Beachtung. 2.) Die Bedeutung des lytischen Granuladefektes in der Entstehung der Hyper-IgEämie im Perforin-Knockout-Mausmodell zu untersuchen. 3.) Das Perforin-System als dermato-pharmakologisches Target in vivo und in vitro zu explorieren.

Schlagworte

Atopische Dermatitis, intrazellulärer transport, zytolytische Granula
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