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Untersuchung des Übergangswiderstandes als tribologische Kenngröße für den Schmierungszustand
Projektbearbeiter:
Sebastian Lucas
Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ;
Der Übergangswiderstand hat sich bereits in vorherigen Untersuchungen als guter Indikator für den Schmierungszustand von Gleit- und Wälzlagerungen erwiesen. Anknüpfend an die Ergebnisse wird in diesem Forschungsvorhaben untersucht, welche Prozesse den Aufbau und die Zerstörung der tribologisch wirksamen Schichten und damit den Übergangswiderstand beeinflussen.Zu diesem Zweck werden verschiedene Versuche bei Grenz- sowie Mischreibung mit Gelenklager-, Wälzlager- und Zwei-Rollen-Prüfständen durchgeführt. Diese erfolgen mit verschiedenen Belastungskollektiven und Schmierstoffen zum Zweck der nachfolgenden Analysen von Verschleiß, Oberflächenstruktur und zusammensetzung. Aus den so erzielten Ergebnissen lassen sich neue Erkenntnisse über die Reaktionsmechanismen im geschmierten Reibkontakt gewinnen.Ein weiteres Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Einsetzbarkeit eines Übergangswiderstands-Messsystems als Überwachungseinrichtung im industriellen Einsatz zu überprüfen. Ein solches System detektiert den Zusammenbruch der Schmierschicht, bevor ein Schaden am Lager auftritt, und ermöglicht somit ein gezieltes und vor allem präventives Vorgehen gegen den sich ankündigenden Lagerschaden. Damit können unnötige Stillstandszeiten der betreffenden Maschine vermieden werden. Hierzu werden Untersuchungen zur Einsatzfähigkeit von Isolationsmaterialien und methodiken durchgeführt.

Schlagworte

Gleitlager, Reaktionsschichten, Schadenfrüherkennung, Schmierungszustand, Wälzlager, Übergangswiderstand
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